Der "Tag des Ehrenamtes" gilt auch für den Nachwuchs

SFZ-Basar in der Sparkasse Würzburg 2013

Gudrun, Freifrau von Wiedersperg, DAHW-Präsidentin, freut sich gemeinsam mit Bürgermeister Adolf Bauer und Lehrerin Franziska Höfelein über das Engagement der Schülerinnen und Schüler. Foto: Ludwig / DAHW

Die DAHW freut sich über Ehrenamtliche jeden Alters


Am 5. Dezember ist der „Internationale Tag des Ehrenamtes“. Allen, die gemeinnützig tätig sind, soll damit Dank und Anerkennung für ein besonders Engagement ausgesprochen werden. Die DAHW ist eine von den Organisationen, die besonders stolz sind auf das ehrenamtliche Engagement ihrer Freunde und Förderer. Denn sie setzen sich immer wieder für die unzähligen Menschen ein, die an den Krankheiten der Armut leiden.

Wie zum Beispiel Dr. Claudia Hofmann. Sie ist verantwortlich für den Flohmarkt der DAHW, der zweimal jährlich Besucher aus nah und fern anlockt. „Innerhalb kürzester Zeit sind unsere Verkaufsräume mit Interessenten, Händlern und Liebhabern gefüllt. Jeder sucht nach seinen ganz persönlichen Raritäten.“ Für sie als Ärztin ist es selbstverständlich, mitzumachen und sich einzusetzen. „Die Lepra ist noch längst nicht ausgerottet. Wenn nicht konsequent auch weiterhin die Arbeit der DAHW unterstützt wird, wird die Bekämpfung der Krankheit aufs Spiel gesetzt.“

Großartiges Engagement der Jüngsten

Auch die Jüngeren sind mit Feuereifer bei der Sache. Die zehnjährige Kerstin hilft beim Basar ihrer Schule mit. In der Würzburger Sparkasse hat sie ihn liebevoll mit Schulkameraden und Lehrerinnen aufgebaut. „Der Erlös geht an unsere Partnerschule im äthiopischen Bisidimo.“ Klar, dass die Zehnjährige ihre Klassenkameraden in der Ferne am liebsten selbst besuchen möchte. „Dafür würde ich sogar mein Taschengeldkonto plündern.“

Schülerin Kerstin hat für den Basar Engel gebastelt

Die kleine Kerstin hat für den Basar Weihnachtsengel gebastelt. Foto: Ludwig / DAHW

Adolf Bauer, Würzburgs Bürgermeister, ist sozusagen mit der DAHW aufgewachsen. „Als ich ein Schüler war, durfte ich mal mit dem Jeep mitfahren, der dann nach Bisidimo verschifft wurde. War das ein Erlebnis - besonders, als es in die Kurve ging!“ Bis heute habe dieses kindliche Abenteuer sein Engagement für die Benachteiligten auf der Welt geprägt. Und immer wieder gern sei er bei den Veranstaltungen der DAHW dabei.

Schüler Denis mit den selbst abgefüllten Suppenkräutern

Denis hat Suppenkräuter abgefüllt. Die verkauft er nun auf dem Basar, um noch genügend Geld für Hefte und Stifte zu bekommen. Foto: Ludwig / DAHW

Alex hat fleißig gebastelt. Er deutet auf seine selbst gemachten Kostbarkeiten. „Der Schulbesuch eines Kindes kostet dort jährlich 12 Euro“, weiß er. „Hoffentlich bekommen wir viel Geld zusammen. Dann können auch mehr Kinder in die Schule gehen.“ Denis hält das Döschen mit den selbst abgefüllten Suppenkräutern in die Höhe. „Das habe ich gemacht“, betont er stolz. „Denn die Kinder brauchen auch Hefte und Stifte. Und die kriegen sie dann auch noch von uns.“

„Wir entdecken bei unseren Schülern wahre Talente“, bringt es Lehrerin Franziska Höfelein vom Sonderpädagogischen Förderzentrum Würzburg auf den Punkt. „Sie sind mit Leib und Seele dabei.“

Der „Tag des Ehrenamtes“ ist nicht nur Erwachsenen gewidmet. Kerstin, Alex und Denis sind das beste Beispiel dafür.


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