Zentnerweise Schlummergeld geweckt

Pfarrgemeinde St.Moritz in Ingolstadt sammelt Schlummergeld

Pfarrer Leo Pröll zählt das Schlummergeld, das in seiner Gemeinde gesammelt wurde. Foto: privat

Die Aktion Schlummergeld der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) bleibt sehr erfolgreich. In ganz Deutschland rufen seit drei Jahren engagierte Menschen in ihren Gemeinden dazu auf, alte D-Mark-Bestände oder Geld in ausländischer Währung nicht länger zu Hause in den Schubkästen „schlummern“ zu lassen. Als Spende zu Gunsten von Kranken und Ausgestoßenen ist das Geld besser angelegt. Das Ergebnis der Aktion kann sich sehen lassen: Mehr als 100.000 Euro kamen zusammen.

Auf einen sehr erfolgreichen Einsatz blicken zum Beispiel der katholische Pfarrer Leo Pröll und seine Pfarrgemeinde St. Moritz in Ingolstadt zurück. Die stolze Summe von rund 10.000 Euro haben sie für die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe zusammengetragen. Auch Münzen waren willkommen, denn wenn erst einmal größere Summen zustande kommen, kann das Hartgeld bei den Banken in Euro umgetauscht werden. Pfarrer Leo Pröll überbrachte dem Hilfswerk im vorigen Jahr zwei Zentner Münzen in Währungen aus 86 Staaten. (red)