33. Leprawanderung in Dinslaken am Niederrhein mit Ärzten aus zehn Ländern

33. Lepramarsch am 21. September 2013 in Dinslaken

Mit selbst gemalten Transparenten marschierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer los. Foto: DAHW

Der nunmehr 33. Lepramarsch am 21. September erregte beim Durchqueren großes Aufsehen in der Dinslakener Fußgängerzone. Neben den Wahlkampfplakaten der Parteien fielen die selbstgemalten Transparente "Lepra ist heilbar" umso mehr auf. Nach einer Stärkung mit Eis und Brötchen für alle, gab der Ortspfarrer das Startzeichen und die jungen und alten Teilnehmer machten sich bei schönstem Wetter und bei bester Laune auf den Weg.


Das Besondere bei diesem 33. Lepramarsch waren die teilnehmenden Ärzte - zum Teil Professoren - aus zehn Ländern wie Brasilien, Indien, Russland, Usbekistan etc., die direkt vom Internationalen Leprakongress in Brüssel nach Dinslaken gekommen waren um zu sehen, wie die Hilfsgelder für ihre Projekte "erwirtschaftet" werden.

Bei einer Feier im Jugendheim stellten sich die Ärzte vor und dankten für die Hilfe und die große Gastfreundschaft in Dinslaken am Niederrhein. Frau Dr. Drabik, der Motor der DAHW-Hilfe aus Dinslaken, ließ die letzten Jahrzehnte Revue passieren und berichtete über die Unterstützung von Lepra- und TB-Projekten in vielen Ländern, vor allem in der ehemaligen Sowjetunion, deren Vertreter besonders zahlreich anwesend waren. Der Kinderchor der Dinslakener Kirchengemeinden sorgte für eine entspannte Stimmung.

Anmerkung der Redaktion: Zur Nachahmung empfohlen!