"50 Jahre - Ein Anfang!"

Aethiopien - Bisidimo: DAHW Mitarbeiter Ahmed Mohammed mit einem Patienten vor der Hermann Kober-Gedenktafel in Bisidimo

Die DAHW und ihre Ziele


Der 18. Januar 2007 ist der 50. Geburtstag der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V. (DAHW).

Lepra ist eine heilbare Krankheit geworden. Aber immer noch gibt es viel zu tun: Millionen Menschen haben dauerhafte Behinderungen durch die Lepra davon getragen. Neue Aufgaben, wie die Bekämpfung der Tuberkulose (TB) und weiterer Krankheiten sind zu bewältigen. Und so lautet die Botschaft der DAHW "50 Jahre – Ein Anfang!“

Gemeinsam mit ihren treuen Spenderinnen und Spendern sowie mit ihren über 2.000 Ehrenamtlichen hat die DAHW Außergewöhnliches geleistet. Sie hat den Aussatz, eine Jahrtausende alte Geißel der Menschheit, in den Griff bekommen.

Bei einer solchen Leistung von Stolz zu sprechen, würde den Motiven der DAHW-Gründer und allen, die daran mitgewirkt haben, nicht gerecht. Es war und ist ihnen ein Herzensanliegen.

So ist es für alle ein Gefühl des Glücks, die Lepra "besiegt“ zu haben. Ein Glück besonders für hunderttausende Menschen, die geheilt wurden und denen ein menschenwürdigeres Leben "geschenkt“ werden konnte.

Für die nächsten Jahrzehnte will die DAHW überall dort aktiv bleiben, wo es noch Leprafälle gibt, um zu verhindern, dass diese Seuche jemals wieder erstarkt. Denn jährlich erkranken immer noch einige hundertausend Menschen neu an Lepra. Und die DAHW wird sich auch weiter um die riesige Zahl der Menschen kümmern, die durch die Lepra bereits behindert sind und sich um die Opfer weiterer Krankheiten einsetzen, die sonst alleingelassen und ausgegrenzt würden.