Akteur für Entwicklung

Millenniums-Entwicklungsziele


Millenniums-Ziel Nummer Acht lautet: „Eine weltweite Partnerschaft für Entwicklung aufbauen!“ Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) versteht sich als Akteur dieser weltweiten Partnerschaft. Vor mehr als 50 Jahren hat sie als Deutsches Aussätzigenhilfswerk begonnen. Über zwei Millionen Leprakranke konnten seither dank ihrer Hilfe medizinisch behandelt werden, und, wenn bereits Behinderungen vorlagen, Angebote zur Rehabilitation nutzen. Als Ende der 1980er Jahre mit einer neuen Antibiotika-Therapie die Lepra heilbar wurde und die Zahl der Neuerkrankungen zurückging, begann die DAHW mit der Tuberkulose-Arbeit. Seither hat sie mehr als vier Millionen TB-Patienten Zugang zu Diagnose und Therapie verschafft.

Die DAHW unterstützt nationale Programme und Projekte nichtstaatlicher Organisationen zur Bekämpfung von Lepra und TB. Sie fördert Kliniken, Gesundheitsstationen und Rehabilitationszentren und ist Partner für die Umsetzung internationaler Gelder. So sitzt sie zum Beispiel in regionalen Koordinierungsstellen in Brasilien, Indien, Togo oder Nigeria, in denen Staat und zivilgesellschaftliche Gruppen gemeinsam Anträge an den Globalen Fonds richten, mit am Tisch, wenn Gesundheitsmaßnahmen geplant und umgesetzt werden.