Aktion Köln hilft

gestern und heute


Lepra verstümmelt Körper und Seele

Erst bemerkt Herr Mapunda nur weiße Flecken auf der Haut. Dann verliert er mehr und mehr das Gefühl in seinem Fuß, bis er selbst starke Verletzungen nicht mehr spürt. Die unbehandelten Wunden werden immer größer und entzünden sich. Als Herr Mapunda endlich ärztliche Hilfe bekommt, ist sein Unterschenkel nicht mehr zu retten. Er muss amputiert werden. Herr Mapunda ist Opfer der Lepra, die in den armen Ländern auch heute noch Millionen Menschen bedroht.

Lepra verstuemmelt Koerper und Seele

Lepra verstümmelt Körper und Seele

Alle 40 Sekunden wird weltweit einer neuer Lepra-Patient entdeckt, jeder zehnte ist ein Kind! Besonders die von Armut und Hunger geschwächten Menschen infizieren sich schnell mit den Lepra-Bakterien. Werden die Kranken nicht rechtzeitig behandelt, drohen ihnen schlimme Verstümmelungen und Entstellungen. Und oft werden sie aus der Gesellschaft ausgestoßen und geächtet.

Aber: Lepra ist heilbar, wenn die Kranken rechtzeitig Hilfe bekommen!

Herr Mapunda verlor durch die Lepra einen Fuß. Sein 11-jähriger Sohn Simon konnte rechtzeitig geheilt werden. Foto: Thomas Einberger

Hilfe für die Opfer der Lepra

Wegen ihrer schweren Behinderungen können Lepra- Opfer wie Herr Mapunda meist nicht mehr für sich selbst oder ihre Familien sorgen. Ein Teufelskreis aus Armut und Krankheit entsteht.

Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) unterstützt deshalb in Tansania das St. Josephs-Hospital Peramiho – ein Krankenhaus des Benediktiner-Ordens. Hier bekommen rund 200 meist schwerbehinderte Lepra- Opfer wie Herr Mapunda umfassende Hilfe: medizinische Hilfe, wenn die alten Wunden der Lepra weiterbehandelt werden oder Prothesen angepasst werden müssen – und Unterstützung, wenn die behinderten Patienten ein Zuhause und eine geeignete Arbeit suchen. Nein, es tut nicht weh. Die Lepra kann einfach über einen Gefühlstest per Stift diagnostiziert werden.

_DSC2561Ihre Spende verändert ein Leben

Nein, es tut nicht weh. Die Leprakann einfach über einen Gefühlstest per Stift diagnostitziert werden. Foto: Thomas Einberger

Lepra stoppen und Leid verhindern

Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW), 1957 als Deutsches Aussätzigen-Hilfswerk gegründet, bekämpft die Lepra mit aller Kraft. Viele engagierte Ärzte und Gesundheitshelfer setzten sich weltweit dafür ein, dass infizierte Menschen so früh wie möglich behandelt werden – mit Erfolg. Denn Lepra ist leicht zu erkennen und mit den richtigen Medikamenten vollständig heilbar. So können die weitere Ausbreitung der Lepra-Bakterien und schlimme Verstümmelungen verhindert werden. Für diese Arbeit, ist die DAHW dringend auf Spenden angewiesen.

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Die bekannte WDR-Moderatorin Shary Reeves besucht ein DAHW-Projekt in Tansania. Sie ist begeistert, dass Kindern dort so gut geholfen wird. Foto: Jochen Manz


Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V.
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