Buruli-Patienten in Afrika

Togo: Muskelzerstoerung bis auf die Knochen - Buruli Ulcuer

Bereits 2006 hat die DAHW in Togo ein Hilfsprojekt für Burulipatienten in die Wege geleitet.


Bereits 2006 hat die DAHW in Togo ein Hilfsprojekt für Burulipatienten in die Wege geleitet. Und man kümmert sich darum, dass Kinder, bei denen eine Hauttransplantation erforderlich ist, während der langwierigen Heilung im Krankenhaus weiter Schulunterricht bekommen.


Aktuell erhielten wir ein Dankschreiben und Weihnachtsgrüße von Franz Wiedemann, unseren Repräsentanten in Togo:

"Liebe Spenderinnen und Spender,

Dank Ihrer großherzigen Hilfe konnten wir zügig mit den Bau- und Renovierungsarbeiten des Krankenhauses in Tsévie beginnen.

Erst einmal haben wir die Planung in Angriff genommen und die künftigen Partner mit eingebunden. Materiallisten und Ausschreibungen wurden erstellt und Dutzende von Angeboten geprüft. Dann ging es handwerklich zur Sache.

Jetzt sind der Operationssaal und die Küche bereits renoviert. Die Krankenzimmer für die Kinder werden in den nächsten zwei Wochen fertig sein. Dann haben wir einen eigenen Verbandraum, Duschen und WC sowie ein Wassertauchbad zum Säubern der Wunden unserer kleinen und großen Patienten.

Doch Gebäude und Ausstattungsmaterial allein reichen nicht, um unseren Patienten zu helfen. Dr. Jörg Nitschke, ein Chirurg und für die Behandlung von Buruli-Patienten in Afrika unterwegs, führte bereits zwei Ausbildungsseminare durch. Teilgenommen haben ortsansässige Ärzte, Krankenschwestern und Laborassistenten.

Außerdem konnte Frau Dr. Assiobo, eine togoische Chirurgin und Fachärztin für plastische Chirurgie, für das Projekt ge-wonnen werden. Sie leitet nicht nur die Operationen, sie sorgt auch dafür, dass die Patienten immer frische Verbände haben. Gerade bei großflächigen Wunden ist dies notwendig.

Für Buruli-Patienten ist es auch sehr wichtig, eine ausgewogene und reichhaltige Ernährung zu bekommen. Der Heilungsprozess benötigt viel Energie, Vitamine, Eiweiß und Mineralien. Dank Ihrer Spende können wir auch hier helfend eingreifen.

Es kommen auch Kinder zu uns, die zwar riesige Hautinfektionen haben, bei denen es aber kein Buruli Ulcer ist. Schicken wir sie dann weg? Natürlich nicht! Grundsätzlich werden ALLE Menschen, die mit einer Buruli-verdächtigen Wunde ins Krankenhaus kommen, behandelt. Keiner wird zurückgewiesen. – Dies ist nur möglich, weil Sie uns helfen.“

Herzliche Grüße und ein frohes Weihnachtsfest

Ihr

Franz Wiedemann


So hilft Ihre Spende kranken Menschen in Togo: 


-> 30 €

reichen, um ein krankes Kind in der Klinik einen Monat lang mit Nahrung zu versorgen.

-> 50 €

können wir die Behandlung eines Lepra- oder Tuberkulose-Patienten bezahlen.

-> 192 €

kostet eine Fortbildung für Krankenschwestern in Togo.

Jeder Euro zählt.

-> Bitte helfen Sie!

Spendenkonto 9696
Sparkasse Mainfranken Würzburg
BLZ 790 500 00


-> Mehr Informationen über Buruli