DAHW sagt "Danke!"

Einen Scheck über 190.000 Euro uebergaben Schuelerinnen des Wuerzburger Ursulinen-Gymnasiums an MAIN-POST-Redakteur Andreas Jungbauer

Überwältigende Spendenbereitschaft für Togo


Die Freude war riesig: Einen Scheck über 190.000 Euro übergaben Schülerinnen des Würzburger Ursulinen-Gymnasiums stellvertretend für alle, die bei der Spendenaktion der Zeitungsgruppe Mainpost mitgemacht haben, bei einem Festakt zum 50-jährigen Bestehen an die DAHW.

Damit wurde das Spendenziel 100.000 Euro deutlich übertroffen. "Danke! Ich kann nicht mehr sagen als: Danke!“, sagte Franz Wiedemann, der DAHW-Repräsentant in Togo. Auch DAHW-Geschäftsführer Jürgen Hammelehle bedankte sich für die große Hilfsbereitschaft und das Vertrauen der Spenderinnen und Spender.

Das Geld ist bestimmt für eine Klinik in Tsévie im Süden Togos. Hier werden Kinder, die an der lepraähnlichen Krankheit Buruli Ulcer leiden, medizinisch behandelt. Viele von ihnen benötigen Hauttransplantationen und müssen oft Monate im Krankenhaus verbringen. Künftig steht dafür nicht nur ein besser ausgestatteter Operationssaal zur Verfügung. Auch Physiotherapie, Spiele und vor allem Unterricht helfen den Kindern, schneller gesund zu werden und den Anschluss in der Schule nicht zu verlieren. Fünf Wochen lang hatten Kindergärten, Schulklassen, Unternehmen in ganz Unterfranken Aktionen für Togo durchgeführt. Mehrere Tausend Menschen spendeten für Togo. Allein die Schülerinnen des Ursulinen-Gymnasiums hatten in mehreren Aktionen über 2.000 Euro gesammelt.