DAHW unterstützt Hilfsmaßnahmen für Philippinen

DAHW-Geschäftsführer Burkard Kömm

DAHW-Geschäftsführer Burkard Kömm ist besorgt um die Projekte des ILEP-Partners ALM auf den Philippinen. Foto: Hövekenmeier / DAHW

Nach dem verheerenden Taifun auf den Philippinen bangt die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe um die Hilfsprojekte ihrer Partnerorganisation American Leprosy Mission (ALM). Die US-amerikanische Organisation koordiniert für die internationale Vereinigung der Lepra-Hilfswerke (ILEP) die dortige Lepra-Arbeit.


Die DAHW unterstützt seit vielen Jahren über diesen Partner die von Lepra betroffenen Menschen auf den Philippinen sowie die Koordinatorin für die Lepra-Arbeit in der gesamten westpazifischen Region der Weltgesundheitsorganisation WHO, Gemma Cabanos.

Viele vom Taifun betroffene Regionen waren einige Tage lang von der Außenwelt abgeschnitten, können nun aber wieder erreicht werden. Die DAHW-Partnerorganisation ALM wird sich um die Menschen in den dortigen Lepra-Hilfsprojekten kümmern.

DAHW-Geschäftsführer Kömm vor einer Karte der PhilippinenDie DAHW wird selbst nicht auf den Philippinen tätig werden, da sie dort über keine Strukturen verfügt. Bei der Flut in Pakistan 2010 war dies anders: Pakistan ist seit über 50 Jahren ein Schwerpunktland der DAHW-Arbeit. Damals hatte die DAHW auch Unterstützung von ILEP-Partnern sowie vom Bündnis Entwicklung Hilft bekommen.

Die DAHW ist Mitglied im ‚Bündnis Entwicklung Hilft‘ und unterstützt dessen Arbeit. Sollte die DAHW Spenden für betroffene Menschen auf den Philippinen erhalten, wird sie die Gelder direkt und ohne Abzug von Verwaltungskosten an das ‚Bündnis Entwicklung Hilft‘ weiterleiten.