Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW)

Wir über uns
Millionen Kranke und Ausgestoßene haben durch die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) medizinische Behandlung oder soziale Unterstützung bekommen. Gegründet hat sich der eingetragene Verein im Jahr 1957 als „Deutsches Aussätzigen-Hilfswerk“. Seitdem leistet die DAHW – unabhängig von politischen oder konfessionellen Überzeugungen – nachhaltige Hilfe für kranke und ausgegrenzte Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Anfang 2003 hat sich der Verein umbenannt, um den Schwerpunkt Tuberkulose auch im Namen darzustellen. Das Kürzel DAHW wird zur besseren Wiedererkennung bei Spendern und langjährigen Förderern weiter verwendet.


Spendensiegel
Rund 70.000 Menschen jährlich vertrauen der DAHW ihre Spenden an, viele davon bereits seit Jahrzehnten. Für ihren verantwortungsvollen Umgang mit den Spendengeldern erhält das Hilfswerk seit vielen Jahren vom Deutschen Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) das Spenden-Siegel.


Transparenz
Im Rahmen des Transparenzpreises der Georg-August-Universität Göttingen und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers wurde die DAHW 2008 für eine qualitativ hochwertige Berichterstattung gegenüber ihren Spendern ausgezeichnet. Nur 17 von 55 teilnehmenden Hilfswerken haben mehr als 80% der möglichen Punkte erreicht, die DAHW landete bei 84%.


DAHW vor Ort
Hilfsprojekte der DAHW richten sich nach den Bedürfnissen vor Ort und umfassen eine sehr große Bandbreite: von der Unterstützung einzelner Krankenhäuser über die Ausbildung des staatlichen Gesundheitspersonals bis hin zur Förderung von Behinderten und Ausgestoßenen. In den Projekten arbeitet die DAHW mit Kirchen, anderen Hilfsorganisationen oder mit staatlichen Gesundheitsbehörden zusammen. Eigene, zumeist einheimische Mitarbeiter vor Ort sichern die Nachhaltigkeit der Arbeit und achten auf eine sparsame Verwendung der eingesetzten Hilfsgelder. In vielen Projekten sind inzwischen auch ehemalige Patienten für die DAHW tätig. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Hilfe für Opfer der Armutskrankheiten in Asien, Afrika und Südamerika.


DAHW in Deutschland
Mehr als 2.000 Menschen engagieren sich ehrenamtlich für die DAHW, sammeln Spenden, informieren über die Krankheiten und laden ein, aktiv zu werden. In vielen Städten haben sich diese ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Aktionsgruppen zusammen geschlossen und organisieren auch größere Veranstaltungen.


Die DAHW arbeitet in starken nationalen und internationalen Netzwerken:
ILEP – Internationale Vereinigung der Lepra-Hilfswerke
Die ILEP koordiniert die Zusammenarbeit der 14 Mitglieder, um weltweit Lepra wirkungsvoll zu bekämpfen. Ressourcen werden gebündelt, Hilfsprogramme gegenseitig unterstützt, Erfahrungen ausgetauscht und Kontakte und gemeinsame Strategien mit Nationalprogrammen abgestimmt.

Stop-TB-Partnerschaft
Ein Bündnis aus 500 Regierungen und Nicht-Regierungs-Organisationen, initiiert von der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Es setzt sich für eine kontrollierte und standardisierte Behandlung aller Tuberkulose-Kranken ein, die an der jeweils gültigen WHO-Strategie orientiert ist.

Stop-TB-Forum Deutschland
Eine Plattform von Hilfsorganisationen aus Deutschland, die hier ihre Arbeit im Kampf gegen Tuberkulose koordinieren. Schwerpunkt des Forums ist die Aufklärung der Öffentlichkeit in Deutschland über die Gefahren der TB und die Aufstockung der Forschungsmittel.

DZK – Deutsches Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose
Gegründet 1895, als noch jeder vierte erwerbsfähige Mensch in Deutschland an Tuberkulose starb – unter den Gründern war auch Robert Koch. Heute ist das DZK eine renommierte Institution im Kampf gegen TB. Dort werden Forschung, Lehre und Praxis in Deutschland erfolgreich vernetzt.

Aktionsbündnis gegen Aids
Ein Zusammenschluss von rund 400 Organisationen der Aids- und Entwicklungszusammenarbeit, Basisgruppen und Kirchengemeinden. Ziel des Bündnisses ist es, im Kampf gegen Aids weltweit die Politik und die Pharma-Industrie stärker in die Verantwortung zu nehmen.

VENRO – Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen
Mehr als 100 deutsche Nichtregierungsorganisationen haben sich zu VENRO zusammengeschlossen. Gemeinsam treten sie in der Entwicklungspolitik unter anderem für die Bekämpfung der Armut, die Millen-niumentwicklungsziele und die Menschenrechte ein. VENRO ist ein meinungsbildender Lobbyverband und Gesprächspartner für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit.

Gemeinsam für Afrika
Unter dem Motto „Gemeinsam für Afrika“ haben sich 30 Hilfsorganisationen zu einer Aktion zusammengeschlossen. Sie möchten auf die Situation der Menschen in Afrika hinweisen und das Bild Afrikas in Deutschland verbessern. Botschafterin ist unter anderem die TV-Moderatorin Anne Will.


 

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