Die Flutkatastrophe in Senegal forderte 2009 viele Opfer

Nur durch Ihre Spenden konnten wir den Menschen helfen. DANKE!


Moussa N: „Die Zerstörung war groß!“

Moussa N: "Die Zerstörung war zu groß!"

Fili C. freut sich über den Baubeginn

Fili C. freut sich über den Baubeginn

Danke: Moussa N. vor seinem neuen Haus

Danke: Moussa N. vor seinem neuen Haus

Daniela Eich packt mit an

Daniela Eich packt mit an


2009 wurde Senegal von einer verheerenden Flutkatastrophe heimgesucht. Es gab viele Opfer, darunter auch ehemalige Leprapatienten, die ihr ganzes Hab und Gut verloren. Dank eines gesonderten Spendenaufrufes kamen die benötigten 58.000 Euro binnen einer Woche zusammen.

Unsere DAHW-Repräsentantin Daniela Eich schickte uns Fotos vom Wiederaufbau und bedankt sich im Namen aller Betroffenen:


Senegal, Juni 2010

Liebe Spenderinnen und Spender!

Im vergangenen Jahr war ganz Westafrika von schweren Regenfällen betroffen, in Senegal waren die Niederschläge so heftig wie in den letzten 50 Jahren nicht mehr.

Das Ausmaß der Katastrophe war erschütternd. In den vier ehemaligen Lepradörfern Mballing, Koutal, Dijbelor und Fadiga, wurden insgesamt 50 Häuser ganz oder teilweise zerstört.

Viele Familien flüchteten damals panisch aus ihren zusammenstürzenden Häusern, und einige verloren ihr ganzes Hab und Gut. Unter den insgesamt 5.000 Dorfbewohnern befanden sich auch Leprakranke und teils Schwerstbehinderte, von denen 255 direkt von den Zerstörungen betroffen waren.

Ich schreibe Ihnen heute, um mich im Namen der gesamten Dorfbevölkerung und des DAHW-Teams von ganzem Herzen zu bedanken! Nur durch Ihre spontane und überwältigende Hilfsbereitschaft konnten in den letzten Monaten alle 50 zerstörten Häuser aufgebaut werden. So haben nun 255 Menschen wieder ein sicheres Zuhause. Die Betroffenen, unter ihnen Fili C. und Moussa N. aus Koutal, sind überglücklich, für sich und ihre Familien wieder ein Dach über dem Kopf zu haben. Ohne Ihre Hilfe hätten wir dies nicht verwirklichen können.

El Hadj Ngom, Dorfchef von Koutal, drückt seine Freude im Namen der Betroffenen bei der offiziellen Schlüsselübergabezeremonie am 03. Dezember 2009 so aus: „Man hat mich heute von meinem Leid befreit und mir meine Schmerzen genommen, Schmerzen, die tief in meinem Herzen saßen.“

Mit den allerherzlichsten Grüßen und einem riesengroßen DANKESCHÖN aus Senegal
Ihre


Daniela Eich
DAHW-Repräsentantin