Freude in Togo und Kitzingen

Unternehmer Günter Wengel und Tochter Sophia

Freuen sich über die Einweihung: Günter Wengel und Tochter Sophia. Foto: DAHW

Photovoltaikanlage wird feierlich in Betrieb genommen


Es war eine großherzige Spende und eine enorme Aufgabe für alle Beteiligten: Das Kitzinger Unternehmen Wengel und Dettelbacher Solar GmbH spendete 160 Solarmodule, die das Regionale Klinikzentrum in Tsévié in Togo in Zukunft mit sauberem Strom versorgen sollen.

Aber es waren nicht nur die Module, auch der Transport, der Aufbau, die Sicherung der Anlage, all das wurde in intensiver Zusammenarbeit zwischen dem fränkischen Unternehmen, der Geschäftsstelle der DAHW in Würzburg und Franz Wiedemann, DAHW-Repräsentant in Togo, organisiert und umgesetzt.

Zahlreiche Gäste verfolgten den Festakt zur Einweihung der SolaranlageZahlreiche Gäste verfolgten den Festakt. Foto: DAHW

Anfang Mai war es soweit: Mit großem öffentlichen Interesse und im Beisein von prominenten Vertretern aus dem Gesundheitsbereich und dem Beauftragten der Abteilung für Zusammenarbeit in der deutschen Botschaft konnte die Photovoltaikanlage in einem Festakt in Betrieb genommen werden.

Direktorin des CHR in Tsévié Mme. Adjeh Assoupoui AméléBesonderer Dank kam von der Direktorin des CHR (Centre Hospitalier Regional) in Tsévié an das Unternehmen Wengel und Dettelbacher Solar GmbH und an die DAHW, die die Realisierung dieses Projektes möglich gemacht haben. Durch die Solaranlage wird eine 24-Stunden sauber und durchgängige Energieversorgung für das Klinikum garantiert. Damit wird auch die Behandlungskapazität des Zentrums erhöht, da die Energieausfälle, die sonst oft an der Tagesordnung waren, die Arbeit nicht mehr unterbrechen werden.

Direktorin des CHR in Tsévié, Mme. Adjeh Assoupoui Amélé. Foto: DAHW

Groß war auch die Freude in Kitzingen bei den Initiatoren der Aktion, Herrn Günter Wengel und seiner Tochter Sophia, die den Realisierungprozess mit Spannung verfolgt hatten. „Es freut uns, dass das Projekt nun umgesetzt und im Einsatz ist. Es ist gut zu wissen, dass unsere Spende geschätzt und gebraucht wird.“ Die Reaktion von Sophia Wengel macht deutlich, dass hier auch die Schenkenden beschenkt wurden.