Hier fehlt alles - außer Krankheiten

Kome Hegnion hilft dem 10-jaehrigen Koffi seine Krankheit zu besiegen

Ein mobiler Gesundheitsdienst für eines der ärmsten Länder der Welt


Togo versinkt in Armut und Krankheit – in aller Stille. Das Land mit einer Fläche wie Bayern und einer Bevölkerungszahl wie Hessen ist halt kein Touristenziel. „Hier fehlt es an allem, außer an Krankheiten“, berichtet Franz Wiedemann, Repräsentant der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) in Togo: „Lepra, Tuberkulose, Buruli Ulcer und andere Krankheiten, die sogar vielen Ärzten in Deutschland nicht bekannt sind.“

Besonders aber fehlt es an medizinischem Fachpersonal: „In Frankreich gibt es mehr togoische Ärzte und Krankenschwestern als in Togo.“ Die Ursache dafür liegt an den Lebensumständen: Um sich einen Liter Milch leisten zu können, muss eine Krankenschwester in Deutschland sechs Minuten arbeiten – in Togo sind es vier Tage! Die logische Folge: während in Deutschland ein Arzt rund 300 Menschen versorgen muss, sind es in Togo mehr als 8.000 Menschen.

 Die Lösung hat der DAHW-Mitarbeiter bereits zur Hand: ein mobiler Gesundheitsdienst, der die Menschen auch in den abgelegenen Dörfern versorgen kann. Weil es aber kaum befestigte Straßen gibt und die staubigen Feldwege nach den Regenzeiten monatelang mit Autos nicht zu befahren sind, geht dies nur mit geländegängigen Motorrädern. 

Die Gesundheitshelfer für den mobilen Gesundheitsdienst sind bereits ausgebildet, die Logistik für das nationale Lepra-, TB- und Buruli-Programm steht, nur die passenden Fahrzeuge fehlen noch, berichtet Wiedemann: „Derzeit fahren wir auf ungeeigneten Fahrzeugen in die Dörfer –

sogar alte Vespa-Roller, die leider öfter in unserer Werkstatt stehen als unterwegs zu den kranken Menschen sind.

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Zwei Gesundeheditshelfer reparieren ihren elf jahre alten Vespa-Roller. Mit den neuen Motorrädern könnten die Mitarbeiter viel mehr Dörfer besuchen und viel mehr Menschen untersuchen

Die Gesundheitshelfer für den mobilen Gesundheitsdienst sind bereits ausgebildet, die Logistik für das nationale Lepra-, TB- und Buruli-Programm steht, nur die passenden Fahrzeuge fehlen noch, berichtet Wiedemann: „Derzeit fahren wir auf ungeeigneten Fahrzeugen in die Dörfer – sogar alte Vespa-Roller, die leider öfter in unserer Werkstatt stehen als unterwegs zu den kranken Menschen sind.

35 kleine Geländemotorräder sollen künftig dafür sorgen, dass Menschen nicht mehr durch Lepra verstümmelt oder durch Tuberkulose getötet werden, dass Kinder nicht mehr unter den entsetzlichen Folgen von Buruli Ulcer leiden müssen. Dann werden die Gesundheitshelfer jedes abgelegene Dorf erreichen, sofern genügend Spendengelder dafür vorhanden sind. 


Oldtimer-Freunde zeigen Herz - 2000 km durch Deutschland

 

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