Hohe Auszeichnung für Hildegard Berges

DAHW-Ehrenamtliche Hildegard Berges mit Bundespräsident Joachim Gauck

DAHW-Ehrenamtliche Hildegard Berges mit Bundespräsident Joachim Gauck bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes; Foto: Bundesregierung / Henning Schacht

Bundespräsident Gauck ehrt DAHW-Ehrenamtliche


Das Bundesverdienstkreuz am Bande hat Hildegard Berges direkt aus den Händen von Bundespräsident Joachim Gauck erhalten. Der Grund für diese hohe Ehre liegt in der jahrelangen ehrenamtlichen Mitarbeit für die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe: In den vergangenen 20 Jahren hat die von ihr geleitete Gruppe mehr als 200.000 Euro an Spenden für die DAHW gesammelt.

(Telgte/Berlin, 8. März 2013). Gemeinsam mit ihrem Mann Walter und den Töchtern Anja, Astrid und Sandra war Hildegard Berges nach Berlin gekommen. Schloss Bellevue – nicht irgendeine Adresse, sondern der Sitz des Bundespräsidenten. Und genau hier hat sie vom Hausherrn persönlich ihren Orden in Empfang genommen.

Anlass für diese ungewöhnlich hohe Ehre bei der Verleihung des Ordens war der Welt-Frauentag am 8. März. Zu diesem Datum ließ es sich Joachim Gauck nicht nehmen, insgesamt 33 verdiente Frauen persönlich auszuzeichnen. Normalerweise wird das Bundesverdienstkreuz – immerhin Deutschlands höchster Orden – von den jeweiligen Bezirksregierungen ausgehändigt, im Namen und im Auftrag des Bundespräsidenten.


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Hildegard Berges erhält das Bundesverdienstkreuz von Bundespräsident Gauck

Hildegard Berges erhält das Bundes-verdienstkreuz von Bundespräsident Joachim Gauck; Foto: Bundesregierung / Henning Schacht

Der Grund, dass Hildegard Berges zu diesen besonders geehrten Frauen gehört, liegt in ihrer ehrenamtlichen Arbeit für die DAHW. Sie leitet und organisiert den „Kreativkreis Lepra“ der kfd St. Clemens in Telgte, einer Initiative zur Förderung der DAHW. Mit Benefizkonzerten, Lepra-Gottesdiensten und einem großen Basar in der Vorweihnachtszeit sammelt die Gruppe jedes Jahr rund 14.000 Euro an Spenden.

Partnerprojekt der Telgter Gruppe ist Bisidimo in Äthiopien, das 1958 als erstes von heute mehr als 200 Hilfsprojekten der DAHW mit Hilfe vieler freiwilliger Handwerker aus dem Münsterland aufgebaut wurde. Zum 50. Geburtstag dieses Projekts war Hildegard Berges daher auch in Bisidimo eingeladen und konnte sich selbst von dem Erfolg ihrer ehrenamtlichen Arbeit überzeugen.


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