Ihre Spenden kommen weiterhin gut an

Peter Hofmann

Peter Hofmann, Dipl.-Betriebswirt, Ehrenamtlicher Schatzmeister

DAHW wurde erfolgreich geprüft und für gut befunden


Die Finanzen der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) sind in gutem Zustand. Das haben auch in diesem Jahr zwei unabhängige Institutionen wieder bestätigt: die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Solidaris und das Deutsche Institut für Soziale Fragen (DZI).

Die Wirtschaftsprüfer von Solidaris sind zu dem Ergebnis gekommen, dass „die Buchhaltung 2008 und der Jahresabschluss zum 31.12.2008 der DAHW den Grundsätzen einer ordnungsgemäßen Rechnungslegung entsprechen“ und der DAHW bescheinigt, dass unsere Buchhaltung „ordnungsgemäß und sauber ist, die Prüfung der Verwendung der eingegangenen Spendenmittel ebenfalls keine Veranlassung zu Beanstandungen“ ergab.

Auch das DZI, der sogenannte „Spenden-TÜV“, hat die DAHW wieder ausführlich überprüft. Wie schon seit vielen Jahren haben wir auch für 2008 wieder die strengen Anforderungen erfüllt und das begehrte DZI Spenden-Siegel bekommen.

Trotz dieser erfolgreichen Prüfungen können wir die Entwicklung der Einnahmen durch Spenden nicht vorhersehen. Daher haben wir bei den Ausgaben sehr vorsichtig kalkuliert: 10.235.680 Euro planen wir für die Projektarbeit im Jahr 2009 ein. Auf den Seiten 16 und 17 können Sie Einzelheiten über die finanzielle Förderung unserer 281 Hilfsprojekte erfahren.

Die Krise auf den weltweiten Finanzmärkten soll uns nicht als Grund für Einsparungen dienen, aber sie hat uns gezeigt, wie schnell sich Hoffnungen und Erwartungen zerschlagen können: Die Zinserträge aus den Rücklagen sind stark gesunken und schon seit einigen Jahren mussten wir den Rückgang bei den Spenden durch Entnahme aus den Rücklagen ausgleichen. Genau dafür wurden diese Rücklagen vor vielen Jahren gebildet.

Um die Arbeit der DAHW nachhaltig zu sichern, können und dürfen wir uns aber nicht ständig auf die Entnahmen aus den Rücklagen verlassen. Daher haben wir Einsparungen vorgenommen, die im laufenden Jahr 2009 wirksam werden und den Etat deutlich verringern. Die Zuführungen aus den Rücklagen in den vergangenen Jahren haben es uns ermöglicht, diese Einsparungen mit Bedacht auszuwählen und die nachhaltige Arbeit in den Projekten somit nicht zu gefährden.

Auch im Bereich der allgemeinen Verwaltung werden wir Einsparungen vornehmen: Schon heute wissen wir, dass mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den kommenden drei Jahren in den verdienten Ruhestand gehen werden. In jedem Einzelfall werden wir dann sehr genau prüfen, ob wir diese Stelle neu oder durch interne Umstrukturierungen eventuell nicht mehr besetzen müssen.

Wir sind in den vergangenen Jahren oft gefragt worden, warum die DAHW vor vielen Jahren Rücklagen gebildet hat. Heute sehen wir, dass diese Entscheidung klug und weitsichtig war. Diese Rücklagen ermöglichen es uns, auf die Entwicklung der vergangenen Jahre angemessen zu reagieren, ohne die eigenen – sozialen – Grundsätze für Mitarbeiter und Patienten darüber zu vergessen.


dziDAHW hat wieder das DZI Spenden-Siegel erhalten
Auch im Jahr 2008 hat die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) wieder das Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) erhalten. An die Vergabe dieses Siegels legt das DZI strenge Maßstäbe: Es wird auf Antrag gemeinnützigen Organisationen zuerkannt, die „wahre, eindeutige und sachliche“ Werbung betreiben, ihre Rechnungslegung eindeutig und nachvollziehbar gestalten und ihre Jahresrechnung prüfen lassen. Das Siegel zeigt dem Spender, dass er der DAHW vertrauen kann.

zurück zum Jahresbericht 2008


Dateien