"Jeder kann ein Retter sein!"

Deutschland - Jeder kann ein Retter sein

"Sie in Deutschland - ich in Brasilien", sagt unser Mitarbeiter Manfred Göbel.


Voller Einsatz gegen Lepra

Seit 30 Jahren lebt und arbeitet Manfred Göbel als Entwicklungshelfer in Brasilien. Er kam dorthin nach seiner Berufsausbildung als Krankenpfleger.
1987 baute er in der Stadt Rondonópolis im Mato Grosso die Lepraarbeit auf und richtete eine Leprastation ein. Heute ist er Koordinator der DAHW in Brasilien, verantwortlich für die Arbeit in acht Bundesstaaten.

Situation in Brasilien
Brasilien ist das Land mit der höchsten Lepradichte. 2008 gab es mehr als 40.000 neue Leprafälle. Die Krankheit ist vor allem unter den Ärmsten der Armen verbreitet. Besonders oft kommt sie bei Kindern vor.

Manfred Göbel in Rondonopolis, Brasilien

Manfred Göbel in Rondonópolis, Brasilien

Die DAHW-Helfer vor Ort stehen für:

Behandlung
Manfred Göbel sorgt dafür, dass die Leprapatienten medizinische und soziale Hilfe erhalten. Und dies auch in entlegenen Orten: Medikamente, medizinisches Material, Unterstützung für arme Familien.

Prävention
Vorträge in Schulen, im Radio und Fernsehen sind für Manfred Göbel wichtige Aufklärungsarbeit. Weiterbildung für das Gesundheitspersonal ist darüber hinaus noch eine wichtige Maßnahme für die Früherkennung.

Nachhaltigkeit
Nachsorge durch orthopädische Hilfsmittel und Physiotherapie sind für die Rehabilitation der Patienten bedeutend. Zudem ermöglicht ihnen eine Berufsausbildung, dem Kreislauf der Armut zu entkommen.


Behandlung

Wir helfen vor Ort und setzen uns für die Ärmsten der Armen ein.

Von den 40.000 neuen Leprapatienten in Brasilien stammten 2008 ca. 2.300 aus dem Bundesstaat Mato Grosso, darunter viele Kinder. Die Krankheit ist in Brasilien weiter verbreitet als Aids.

Alltag mit Lepra –
ein Leben voller Angst:


Menschen, die an Lepra erkranken, schweigen darüber, weil sie weiter in ihrer Familie leben und ihren Arbeitsplatz nicht verlieren wollen. Auf diese Weise werden
immer mehr Menschen infi ziert. Brutstätten sind die sozialen Brennpunkte und Armutsviertel in der Stadt und
auf dem Land.

Stoppen Sie Lepra mit Ihrer Spende!
Spenden aus Deutschland ermöglichen ein gesundes Leben für die 6-jährige Andrea und ihre Mutter

Spenden aus Deutschland ermöglichen ein gesundes Leben für die 6-jährige Andrea und ihre Mutter.

Besuch im Armenviertel Rondonópolis

Durch den heftigen Regen sind die Straßen mit roter Erde überschwemmt. Hier gibt es weder geteerte Straßen noch Leitungen für fließendes Wasser und Strom. Die Häuser sind sehr einfach und in schlechtem Zustand – eine Brutstätte für Krankheiten wie Lepra. Manfred Göbel und eine DAHW-Gesundheitsarbeiterin besuchen die 6-jährige Andrea und ihre Mutter.
Andrea besucht die erste Klasse. Sie und ihre Mutter Luisa sind an Lepra erkrankt und seit drei Monaten in Behandlung. Beide vertragen die Medikamente gut und die Behandlung scheint ohne Komplikationen zu
verlaufen.

Ein großer Erfolg dank der guten Arbeit vor Ort!

Es gibt noch viel zu tun!

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie:

• medizinische und soziale Hilfe von Leprapatienten,
• Aufklärungsarbeit, um die Angst vor Lepra zu nehmen,
• Fortbildungen für Ärzte und Krankenschwestern, damit sie Lepra frühzeitig erkennen und richtig behandeln können,
• Programme zum Vorbeugen von Behinderungen,
• ehemalige Patienten und ihre Kinder bei der Schul- und Berufsausbildung.

"Jeder kann ein Retter sein!"

„Sie in Deutschland – ich hier in Brasilien. Werden Sie Retter und helfen Sie damit den betroffenen Familien vor Ort!“

ManfredGoebel

Manfred Göbel