Karlstadt sagt: "Keep on Rolling"

Die Teilnehmenden Schulen auf dem T-Shirt

Insgesamt 8 Schulen haben dieses Jahr beim "Keep on Rolling" teilgenommen. Bild: DAHW / Jochen Hövekenmeier

2.000 Schüler laufen und rollen für den guten Zweck


(Karlstadt, 08.07.2016) Bereits zum sechsten Mal sind heute Schüler aus Karlstadt für den guten Zweck gelaufen, gewandert oder mit Rollern oder Inlinern gefahren. Mit ihrer gemeinsamen Aktion „Keep on Rolling“ sammeln sie Spenden für gute Zwecke, darunter auch die Arbeit der DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe. Bei der letzten Auflage vor drei Jahren haben die Schüler mehr als 50.000 Euro an Spenden gesammelt.

keep-on-rolling_2016Ein Sponsorenlauf ist eigentlich ganz einfach: Jedes Kind bittet Verwandte oder Freunde, einen bestimmten Betrag für jede gelaufene Runde zu spenden. Schon mit einem Euro je Runde füllt sich die Spendendose, je mehr Runden das Kind läuft oder rollt. Die Laufstrecke ist 750 Meter lang, die Wanderstrecke 800 und die Strecke für Roller oder Inline-Skates 900 Meter. An jedem Wendepunkt gibt es einen Stempel, und die Sponsoren zahlen die versprochenen Beträge für jeden abgelieferten Stempel.

Keep on Rolling 2016 - Stempel

 Die Kinder bekommen für jede gelaufene und gefahrene Runde einen Stempel auf ihre Karte.
Bild: DAHW / Jochen Hövekenmeier

Der Sponsorenlauf in Karlstadt ist besonders, weil hier acht Schulen gemeinsam laufen und daher sehr viele Spenden eingehen. Jede Schule sucht sich einen guten Zweck aus, für den sie das von ihren Schülern erlaufene Geld spendet. Das Kinderhaus zur Heiligen Familie, die Johann-Rudolf-Glauber-Realschule und das Johann-Schöner-Gymnasium werden mit ihren Spenden die Arbeit der DAHW unterstützen.

Initiiert hatte den Sponsorenlauf vor 17 Jahren Raimund Folger, Sportlehrer am Gymnasium. Er war auch vor drei Jahren mit einer Gruppe von Schülern in Äthiopien, um sich vor Ort die Arbeit der DAHW anzusehen – eine Klassenfahrt der etwas anderen Art zu dem Ort, den sie selbst mit ihren erlaufenen Spenden unterstützt haben. Vor Ort und im Gespräch mit an Lepra erkrankten Menschen konnten sie sich überzeugen, dass ihre Spenden angekommen sind. In diesem Jahr unterstützt das Gymnasium speziell die an Buruli Ulcer erkrankten Menschen in Togo.