Liebe Freunde und Förderer,

Mrs. Barbosa

 


mein Heimatland Kolumbien ist eigentlich ein reiches Land. Nur ist der finanzielle Reichtum leider auf wenige Menschen beschränkt, die sich gegenüber der großen Mehrheit mit Waffengewalt abschirmen, und ich meine hier nicht nur die Drogenbarone.

 
So kommt es, dass die meisten Menschen nur das Nötigste zum Überleben haben und einige nicht einmal das: Wer an Lepra erkrankt ist, wird oft ausgestoßen, selbst die Kinder werden aus der Schule ausgeschlossen. Die kleinsten und dreckigsten Hütten an den Rändern der Städte sind die Zufluchtsorte für diese Menschen.

 
Dort besuche ich "meine Leute“ und gebe ihnen die Unterstützung, die sie benötigen, um wieder selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen zu können. Denn ich weiß genau: sie wollen keine Almosenempfänger sein, sie wollen ihr Einkommen selbst verdienen, sie bekommen nur kaum Gelegenheit.


Mit den sozialen Hilfsprogrammen der DAHW bekommen diese Leprapatienten die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben. Ich darf Ihnen an dieser Stelle den Dank der vielen glücklichen Menschen überbringen, die bislang diese Möglichkeit bekommen haben.

 
Aber es warten noch viele Andere auf diese Chance. Ich werde weiter daran arbeiten, dass Leprapatienten und ihre Familien nicht zu Ausgestoßenen werden. Dabei zähle ich auch weiter auf Ihre Unterstützung.

Herzlichst,
Ihre

Martha Cecilia Barbosa Ladino