Sivananda Rehabilitation Home in Indien

Indien - Sivananda: Sesikal bewegt stolz ihre Finger

Weihnachten verschenken wir ein Lächeln!


Die kleine Sesikal wurde erst vor kurzem aus dem Sivananda Rehabilitation Home* in Hyderabad, Indien entlassen – und das mit einem strahlenden Lächeln. Wir können nur ahnen, welches Glück sie bei ihrer Entlassung empfunden hat. Endlich kann sie ihre Finger wieder bewegen!

Allein in Indien warten noch 300.000 Menschen mit Krallenhänden auf eine Behandlung.

Sogenannte Krallenhände sind eine Folge der Lepra: Die Krankheit lässt Nerven absterben, wodurch die Patienten bestimmte Muskeln nicht mehr bewegen können. Infolge dessen verkrümmen sich die Finger und werden steif. Krallenhände sind leider oft Anlass dafür, dass die betroffenen Menschen ausgegrenzt werden. Denn die indische Bevölkerung weiß, dass sie die Folge von Lepra sind. Deshalb setzen wir alles daran, dass Leprakranke frühzeitig behandelt werden - bevor es zu bleibenden Behinderungen kommt.

Seit vielen Jahren schon ist Dr. August Beine als katholischer Priester und Arzt im Sivanada Rehabilitation Home für Lepra- und Tuberkulosekranke da. Als Handchirurg hat er sich mit großem Erfolg der Aufgabe verschrieben, Menschen zu helfen, die aufgrund von Lepra ihre Hände nicht mehr bewegen können.

Dr. Beine untersucht eine Krallenhand

Dr. Beine untersucht eine Krallenhand. Foto: DAHW/Jochen Hövekenmeier

Das 1985 mit Unterstützung der DAHW erbaute Referenzhospital verfügt über 185 Betten sowie über einen OP, ein Labor und über eine "Abteilung für Krankengymnastik“. In diesem Hospital wurde auch Sesikal mit Medikamenten und Krankengymnastik von Lepra geheilt.  


Spenden statt Geschenke

Schenken Sie kranken Kindern zu Weihnachten ein Lächeln!

 Ihre Ansprechpartnerin - Nikola Freygang

 


Jede Minute wird ein neuer Leprafall entdeckt –

es gibt noch viel für uns zu tun.

Lepra - Fragen und Antworten

Was ist Lepra?

Lepra ist eine Infektionskrankheit, die mit Medikamenten heilbar ist. Frühzeitig behandelt, zieht die Krankheit keine bleibenden Schäden nach sich.

Gibt es überhaupt noch Lepra?

Ja, vor allem in armen Ländern des Südens. In Indien, Indonesien, Brasilien und Myanmar gibt es besonders viele Leprakranke.

Wie kommt es zu den Behinderungen?

Sie entstehen durch die Nervenausfälle. Die Patienten haben dadurch kein Gefühl mehr in Händen und Füßen und verletzen sich leicht, ohne dass sie es spüren. Wenn die Infektionen ein Jahr oder länger unbehandelt bleiben, schreiten die Infektionen fort und es kommt zu den schrecklichen Verstümmelungen.

*Das Sivananda Rehabilitation Home benötigt dieses Jahr 68.800 Euro für die Behandlung von Lepra- und Tuberkulosekranken. Falls für dieses Projekt mehr Spenden als benötigt eingehen, verwenden wir die Gelder für vergleichbare Projekte unserer weltweiten Arbeit.

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