Spenden statt Geschenke: 2.500 Euro zum 70.

Den 70. Geburtstag von Franz Distler hat die Würzburger Familie zum Anlass genommen, 2.500 Euro an die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe zu spenden. Foto: Sabine Ludwig / DAHW

Den 70. Geburtstag von Franz Distler hat die Würzburger Familie zum Anlass genommen, 2.500 Euro an die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe zu spenden. Foto: Sabine Ludwig / DAHW

Die Würzburger Familie Distler hat 2.500 Euro für die Arbeit der DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe gespendet. Anlass dafür war der 70. Geburtstag des Vaters Franz Distler am 15. Juli.


(Würzburg, 3. August 2015). Die Familie hatte die eingegangenen Geburtstagsspenden dann großzügig aufgerundet und die Spende jetzt an DAHW-Präsidentin Gudrun Freifrau von Wiedersperg übergeben. Nicht zum ersten Mal, wie die DAHW-Präsidentin dabei bemerkte und den Dank des gesamten Hilfswerks aussprach für die regelmäßige Unterstützung. Bereits seit vielen Jahren wirbt die Familie Distler um Spenden für die DAHW, besonders gern bei Jubiläen oder ähnlichen Anlässen.

Neben dem Würzburger Hotel "Alter Kranen" betreibt Franz Distler mit seinen Söhnen Benedikt und Franz-Josef zwei Autobahn-Raststätten: Haidt-Nord und die für ihren Blick auf die Festung berühmte Raststätte Würzburg-Nord. Die dortige Silvester-Gala erfreut sich seit Jahren steigender Beliebtheit, rund 250 Gäste feiern den Jahreswechsel mit einmaligem Blick auf das Feuerwerk am Main. Franz Distler überreicht dabei jedem Gast persönlich einen Info-Flyer mit Spendenaufruf für die DAHW.

Auslöser dieser DAHW-Begeisterung war auch der Sohn Dr. Kilian Distler: Er hatte bei seiner medizinischen Ausbildung Kontakt zur DAHW und Ende der 1990er Jahre seine Famulatur bei Dr. Ruth Pfau in Pakistan verbracht. So hat die ganze Familie Dr. Ruth Pfau kennen und schätzen gelernt, und erfahren, was Krankheiten der Armut anrichten können, wenn die Gesundheitssysteme nicht so funktionieren, wie sie es sollten und wie wichtig dann die Arbeit von Hilfswerken wie der DAHW ist.