Tote und entführte Touristen in Äthiopien

Ato Ahmed Mohammed

DAHW-Repräsentant in Äthiopien: Ato Ahmed Mohammed / Foto: Eric Boixadós

Die Schreckensnachricht erreichte uns, wie den Rest der Welt, über die Medien. Tote und entführte Touristen in Äthiopien, dem Land, das wir auch gerne als Wiege der DAHW bezeichnen, denn dort begann vor 55 Jahren unser erstes Projekt.


Sofort haben wir bei unserem DAHW-Repräsentanten vor Ort, Ato Ahmed Mohammed, nachgefragt. Laut seiner Aussage sind unsere äthiopischen Projekte nicht von den Vorfällen berührt. Auch sei die Arbeit dort nicht negativ beeinflusst. Der Ort des Überfalls in der Danakil-Wüste im Nordosten des Landes ist weit von unseren Projekten entfernt. Er sieht darüber hinaus keine grundsätzlichen Probleme, sich im Land ungehindert bewegen zu können.

Hintergrund: Am frühen Dienstagmorgen wurden fünf Touristen aus Deutschland, Ungarn und Österreich getötet. Ob die Täter aus politischen oder kriminellen Motiven handelten ist unklar. Ihre Nationalität steht ebenfalls nicht fest. Nach Angaben des österreichischen Außenministeriums war die insgesamt 22-köpfige Reisegruppe in einem militärischen Sperrgebiet in der Danakil-Wüste unterwegs. Die Region gilt als eine der heißesten der Welt und ist bekannt für ihre Salzseen, Kamelkarawanen und aktiven Vulkane.