Vorwort von Geschäftsführer Jürgen Hammelehle

Juergen Hammelehle

zum Jahresbericht 2006


Liebe Leserinnen und Leser,

ein bewegtes Jahr liegt hinter der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe. Zwar stellten keine gigantischen Naturkatastrophen unser Engagement auf die Probe. Aber in der Krankheitsbekämpfung, in der die DAHW seit fünf Jahrzehnten erfolgreich arbeitet, war sie mehr denn je gefordert. Hierüber möchten wir Sie auf den nächsten Seiten informieren.

Die Tuberkulose ist weiter auf dem Vormarsch. Einen größeren Beitrag zur Behandlung dieser heilbaren Krankheit zu leisten, bleibt auch 2007 unser Ziel. Unsere Tuberkuloseprojekte in den Slums von Indien sind ein Modell. Hier betreuen kleine Gesundheitsstationen Patienten in der Nachbarschaft. Das stellt sicher, dass die betroffenen Menschen regelmäßig ihre Medikamente erhalten.

Anlass zu vorsichtiger Hoffnung gibt der allmähliche Rückgang der Lepra. Doch dies ist noch längst kein Grund zur Entwarnung. Das Wissen über und der Zugang zu
Diagnose, Behandlung und – wo nötig – Rehabilitation müssen gesichert werden:  Darin sind sich die DAHW, ihre Partner und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einig. Wir werden unseren Beitrag dazu auch in Zukunft leisten.

Vor neue Herausforderungen stellen uns "vernachlässigte“ Krankheiten gerade in den ärmsten Regionen der Welt. Im vergangenen Jahr haben wir deshalb unsere Hilfe für Menschen, die an Buruli Ulcer, Chagas oder Leishmaniose leiden, ausgeweitet. Möglich ist dies, weil wir an vielen Orten schon mit einem Lepra- und Tuberkuloseprogramm vertreten sind.

Im Jahr unseres 50-jährigen Bestehens planen wir, in unseren Partnerprojekten weltweit rund 100.000 neu erkrankten Leprapatienten und etwa 400.000 TB-Patienten, viele davon HIV-positiv, Zugang zu Behandlung zu bieten.  In einem Regionalkrankenhaus in Togo wollen wir bessere Behandlungsmöglichkeiten für Kinder schaffen, die an Buruli Ulcer erkrankt sind. Außerdem möchten wir 100 Patientenselbsthilfegruppen unterstützen, vor allem durch Ausbildung und kleine Kredite.

Möglich wird diese Hilfe durch Spenden, Zuwendungen und ehrenamtliches Engagement.  Mit dem vorliegenden Jahresbericht stellen wir Ihnen das Erreichte des vergangenen Jahres beispielhaft vor.

Ich danke Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung und bitte Sie, uns auch 2007 Ihr Vertrauen zu schenken!

Ihr

Jürgen Hammelehle

Geschäftsführer der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW)


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-> Hintergrund: Tuberkulose - Medizin aus dem Uhrengeschäft

-> Hintergrund: Lepra - Rehabilitation gemeindenah gestalten

-> Hintergrund: Offen für neue Krankheiten - Buruli Ulcer, Chagas und Leishmaniose schoben sich ins Blickfeld

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