Weihnachtsbrief von DAHW-Repräsentant Manfred Göbel

Der Weihnachtsmann besucht auch die Armenviertel

Weihnachten in Brasilien


Liebe Freunde in Deutschland,

wenn dieser Brief bei Ihnen ankommt, bin ich vermutlich bei 40 Grad auf staubigen Pisten unterwegs zu unseren Hilfsprojekten.

In meinem Weihnachtsbrief möchte ich Ihnen heute aus Brasilien berichten, das auch in dieser Zeit ein Land der krassen Gegensätze ist:

Die Straßen der reichen Innenstädte sind üppig geschmückt und in Lichter gehüllt, überall Plastik-Tannenbäume in allen Farben. Ab Ende November ist der Weihnachtsmann dort unterwegs und ermuntert die Leute, Geschenke zu kaufen, die er (nicht das Christkind) am Heiligabend überbringt.

Anders ist es in den Armensiedlungen am Rand der Städte und auf dem Land. Für die Menschen dort ist Weihnachten ein Tag wie jeder andere - ohne Lichter, ohne Geschenke. Der Kampf ums Überleben geht einfach weiter. Diese Menschen sind es, die uns am Herzen liegen.

Mit Ihren Spenden konnten wir dafür sorgen, dass in Brasilien in diesem Jahr rund 15.000 Leprakranke und 13.000 Tuberkulosekranke behandelt wurden, und dass auch die ehemaligen, behinderten Leprapatienten Hilfe erhalten. - Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ für all Ihre Unterstützung!

Im Namen unserer Patienten und Mitarbeiter wünsche ich Ihnen nun „Feliz Natal!“ - ein gesegnetes, frohes Weihnachtsfest.

Ihr

ManfredGoebel

Manfred Göbel, DAHW-Repräsentant

 


 

Bitte helfen Sie weiterhin den Lepra- und Tuberkulosepatienten