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Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW)


Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW), gegründet 1957, ist ein gemeinnütziger Verein mit Hauptsitz in Würzburg. Er hat 62 Mitglieder. Der achtköpfige Vorstand arbeitet ehrenamtlich. Die DAHW steht seit 50 Jahren Millionen Kranken und Ausgestoßenen zur Seite, in Afrika, Asien Mittel- und Südamerika. Sie unterstützt über 300 Hilfsprojekte in rund 40 Ländern. Die DAHW arbeitet frei von politischen und konfessionellen Abhängigkeiten.

Die Schwerpunkte

Die DAHW stellt die Heilung von Lepra- und Tuberkulosekranken in den Mittelpunkt ihrer Arbeit, dazu kommt die Versorgung von Menschen, die sich mit dem HI-Virus infiziert haben oder an Aids erkrankt sind. Sie bekämpft vergessene Krankheiten wie Buruli Ulcer (eine Infektionskrankheit in Afrika, die vor allem Kinder verstümmelt, ähnlich wie Lepra), die Chagas-Krankheit (übertragen von Raubwanzen in Süd- und Mittelamerika; sie beschädigt vor allem Nervensystem, Herz und Darm) oder Leishmaniose (übertragen von Sand- und Schmetterlingsmücken in Asien und Afrika; sie befällt, je nach Ausprägung, innere Organe, Haut oder Schleimhaut). Wo die DAHW über eine gute Infrastruktur verfügt, leistet sie Katastrophenhilfe, zuletzt in Südindien nach dem Tsunami vom 26. Dezember 2004 und in Kaschmir, Pakistan, nach dem Erdbeben vom 8. Oktober 2005.

Die DAHW vor Ort

Der Erfolg der DAHW beruht vor allem auf der effektiven Unterstützung von Projekten vor Ort, in Krankenhäusern, Gesundheitsstationen, Reha-Einrichtungen und bei der Ausbildung von Personal. Sie arbeitet mit einheimischen Partnern zusammen, die sich bestens auskennen. Die DAHW hat zudem eigene Mitarbeiter vor Ort. So verwirklicht sie nachhaltig "Hilfe zur Selbsthilfe“.

Die Spender und die Spenden

Über 80.000 Menschen vertrauen der DAHW regelmäßig Spenden an, viele tun das seit Jahrzehnten. Die DAHW legt ihre Zahlen offen. Sie trägt das Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für Soziale Fragen (DZI). Die DAHW zählt mit über zehn Millionen Euro Spendeneinnahmen im Jahr zu den größeren Hilfswerken in Deutschland.

Der neue Name

Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe hieß fast 46 Jahre lang Deutsches Aussätzigen-Hilfswerk. Anfang 2003 benannte sich der Verein um. Grund: Seit 1990 bekämpft er auch eine der schlimmsten Infektionskrankheiten überhaupt, die Tuberkulose. Mit der Namensänderung machte die DAHW ihren zweiten Aufgabenschwerpunkt öffentlich sichtbar.  Das altbewährte Kürzel DAHW behält die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe bei, der Wiedererkennung wegen.

Das Netzwerk

Die DAHW arbeitet in nationalen und internationalen Netzwerken. Beispiele:

International Federation of Anti-Leprosy Associations (ILEP) – Internationale Vereinigung der Leprahilfswerke

Die ILEP ist ein internationaler Zusammenschluss von 14 unabhängigen Anti-Lepra-Hilfswerken. Sie koordiniert die Zusammenarbeit der Mitglieder, um die Lepra wirkungsvoll zu bekämpfen. Ressourcen werden gebündelt, Hilfsprogramme gegenseitig unterstützt, Erfahrungen ausgetauscht. http://www.ilep.org.uk/

Stop-TB-Partnerschaft

Die Stop-TB-Partnerschaft ist ein Bündnis aus über 250 Regierungen und Organisationen, initiiert von der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Sie arbeitet an der kon-trollierten und standardisierten Behandlung aller Tuberkulose-(TB-)Kranken. Ihre Ziele: Halbierung der Zahl der Tuberkulosekranken und -toten bis zum Jahr 2015. Ab 2050 sollen jährlich weniger als eine Million Menschen an TB erkranken. www.who.int/tb/strategy

Aktionsbündnis gegen Aids

Ein Zusammenschluss von rund 400 Organisationen der Aids- und Entwicklungszusammenarbeit, Basisgruppen und Kirchengemeinden. Ziel: Politik und Pharma-Industrie weltweit im Kampf gegen Aids in die Verantwortung zu nehmen. www.aids-kampagne.de/

VENRO – Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen

VENRO ist ein Zusammenschluss von rund 100 deutschen Nichtregierungsorganisatio-nen. Sie treten in der Entwicklungspolitik unter anderem für die Menschenrechte ein und für die Millenniumsentwicklungsziele der Vereinten Nationen: gegen Armut, Hunger, Krankheitslasten, Analphabetismus, Umweltverbrauch und Geschlechterdiskriminierung. www.venro.org

Gemeinsam für Afrika

Unter dem Motto "Gemeinsam für Afrika“ haben sich 30 Hilfsorganisationen zusammengeschlossen. Sie klären über die Situation vieler Menschen in Afrika auf und bitten gemeinsam um Spenden. Botschafterin der Aktion ist unter anderem ARD-Moderatorin Anne Will. http://www.gemeinsam-fuer-afrika.de/index.php



-> Pressemitteilung zum Jahresbericht 2006

-> Der Jahresbericht 2006

-> Aufwendungen und Erträge 

-> Vorwort zum Jahresbericht 2006 von Jürgen Hammelehle

-> Fotos zum Downloaden

-> Wir über uns

-> Hintergrund: Tuberkulose - Medizin aus dem Uhrengeschäft

-> Hintergrund: Lepra - Rehabilitation gemeindenah gestalten

-> Hintergrund: Offen für neue Krankheiten - Buruli Ulcer, Chagas und Leishmaniose schoben sich ins Blickfeld

-> Vermögen verzehntfacht - Ruth Pfau Stiftung

-> Engagement hat viele Formen

-> Geschichte der DAHW


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