"Gemeinsam machen wir den Unterschied aus"
DAHW-Repräsentant aus Äthiopien zu Gast bei Würzburger Rotariern
(Würzburg, 03. Februar 2010). Mehr als 33.000 Euro hatte der Rotary Club Würzburg vor nicht einmal drei Monaten der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) gespendet. Die Summe war bereits fest eingeplant: Das Hospital im äthiopischen Bisidimo benötigt schon seit geraumer Zeit einen neuen Generator für die Stromversorgung. Jetzt konnte Ato Ahmed Mohammed, Repräsentant der DAHW in Äthiopien, bei seinem Besuch in Würzburg den Rotariern aus erster Hand erzählen, wie wichtig die Anschaffung des neuen Generators war und welche Hilfe auch dadurch ermöglicht wurde.
Ahmed Mohammed, selbst viele Jahre lang Leiter des Hospitals, erzählte dabei von den Problemen, die der – mehr als 30 Jahre – alte Generator verursacht hatte: Untersuchungen mussten ausfallen, Operationen waren riskant und wichtige medizinische Geräte waren nur wenige Stunden pro Tag einsatzbereit. Jetzt aber sei das Hospital, zu dem Patienten sogar aus mehr als 100 km Entfernung kommen, wieder bei 100% und damit weiterhin ein Ort der Hoffnung für Äthiopien, eines der ärmsten Länder der Welt.
Und das, so Ahmed Mohammed, mache den Unterschied aus. Nicht kurzfristige Hilfe, die verpufft wie der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein, sondern nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit zeichne die Arbeit der DAHW und ihrer Partner aus – auch die Unterstützung durch den Rotary Club Würzburg. „Gemeinsam können wir viel erreichen für mein Land, in dem es noch so viel zu erreichen gibt“, so beschrieb Mohammed diese Partnerschaft.
Wiedersehen: Prof. Hilmar Milde hat als Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurg ehrenamtlich in der Zahnklinik in Bisidimo gearbeitet.
Die rund 50 anwesenden Rotarier folgten gespannt den Worten des DAHW-Repräsentanten, konzipierte und finanzierte doch ihr Club schon vor 8 Jahren die Zahnstation im Hospital von Bisidimo. Die Antworten auf ihre vielen Fragen konnten nun durch den Verantwortlichen vor Ort kompetent geliefert werden.
DAHW-Präsidentin Gudrun Freifrau von Wiedersperg lobte ausdrücklich nicht nur die Arbeit vor Ort, sondern besonders das Engagement der Rotarier hier in Würzburg. Diese Zusammenarbeit ist der lebendige Ausdruck der DAHW-Kampagne „Jeder kann ein Retter sein“ – die Spender hier in Deutschland ebenso wie die Helfer, die für die DAHW in den Ländern der Armut im Einsatz sind.

Gruppenbild (von links): Dr. Herbert Michel (Initiator der Zahnklinik und der Zahngold-Aktion), Prof. Peter Eckert (Vorsitzender Rotary Club Würzburg), Dr. Ary van Wijnen (DAHW-Mediziner), Ato Ahmed Mohammed, Prof. Hilmar Milde, Gudrun Freifrau von Wiedersperg und Burkard Kömm (Geschäftsführer DAHW).





