Jahresbericht 2001

Tafel

Das Deutsche Aussätzigen-Hilfswerk (DAHW) leistet seinen Beitrag in der Lepra- und Tuberkulose-Arbeit weltweit in folgenden Bereichen:

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Insgesamt wurden 345 Projekte in 50 Ländern mit einem Beitrag von 29.901.905,04 DM unterstützt. Für 13 spezielle Projekte wurden zusätzlich noch 435.558,08 DM bereitgestellt, so dass sich eine Gesamtfördersumme von 30.337.463,12 DM ergab.

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Medizinische Hilfe und Gesundheitsaufklärung
Lepra-Kranke, die frühzeitig zur Behandlung kommen und geheilt werden, können sich und ihre Familie wieder selbst versorgen. Armut wird verhindert oder zumindest gemildert.

 
Soziale und wirtschaftliche Rehabilitation
Die Vergabe von Kleinkrediten ist sehr erfolgreich, denn die Möglichkeit, sich selbst ein regelmäßiges Einkommen zu schaffen (z. B. durch einen Teestand, eine Fahrradwerkstatt oder eine kleine Hühnerzucht), stärkt das Selbstwertgefühl der ehemaligen Patienten. Sie steigert das Ansehen in der Gesellschaft und sichert ihnen und ihren Angehörigen den Lebensunterhalt.


Vorbeugen von Behinderungen
Behinderungen verschärfen das Armutsproblem. Deshalb hat sich das DAHW an der Entwicklung eines weltweiten Konzeptes zur Verhütung von Behinderungen beteiligt.


Ausbildung von Kindern und Jugendlichen
Kinder und Jugendliche, die wegen der Krankheit ihrer Eltern keine Schule oder Lehrwerkstatt besuchen können, erhalten eine Ausbildung und damit Perspektiven für ein Leben aus eigener Kraft.
Betreuung von alten und behinderten Menschen
Auch alten, durch Lepra behinderten Menschen fühlt sich die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V. verpflichtet. Sie brauchen Pflege und Betreuung, weil viele sich nicht selbst versorgen können und keine Familie mehr haben, die ihnen zur Seite steht.


Hilfe für Tuberkulose-Kranke
Gut ausgebildetes medizinisches Personal und eine gute Beratung der Patienten sind notwendig, um die Entwicklung resistenter TBErreger und einen tödlichen Ausgang der Krankheit zu vermeiden. Deshalb ist hier - neben der medizinischen Versorgung der Patienten - eine der wichtigsten Aufgaben des DAHW, medizinisches Wissen weiterzugeben.