Jahresbericht 2002

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Das haben wir mit Ihren Spenden erreicht

Insgesamt wurden 333 Projekte in 44 Ländern mit einem Beitrag von 14.330.940,68 Euro unterstützt. Für spezielle Projekte wurden zusätzlich noch 179.294,17 Euro bereitgestellt, so dass sich eine Gesamtfördersumme von 14.510.234,85 Euro ergab.

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Hinter den Zahlen stehen Schicksale

Zahlen und Fakten sprechen eine eigene Sprache. Sie können beeindrucken,auf ihre Art. Was diese Zahlenaber nicht auszudrücken vermögen,ist die Wirkung einer Spende auf das Schicksal eines Menschen. Für einen Lepra- oder Tuberkulose-Patienten können 50 Euro entscheidend sein. Sie bestimmen über den weiteren Verlauf seines Lebens.Dafür gibt es unzählige Beispiele.Ein Leben, das Sie mit Ihrem Geld verändert haben, gehört einem kleinen, frechen Jungen.

Erinnern Sie sich? Vielleicht erinnern Sie sich an den kleinen Isa Chande aus dem ostafrikanischen Tansania. Wir haben Ihnen vergangene Weihnachten einen Bericht über diesen kleinen Burschen zugesandt. Nach langer Krankheit hatte er endlich den Weg in eines unserer Projekte gefunden.„Warum nur kommst Du so spät?“ fragte damals Paula Wicki, Ordensschwester in dem mit deutschen Spenden finanzierten Nazareti Hospital in Ifakara. Der Schrecken war ihr anzusehen, als sie in das durch Beulen und Schwellungen entstellte Gesicht des gerade einmal sechsjährigen Jungen blickte. Die erfahrene Schwester brauchte keinen Laborbefund, um zu erkennen, dass der Junge Lepra im fortgeschrittenen Stadium hatte. Früher wäre sein Leben besiegelt gewesen.

Nur kleine Narben Da die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe in über vier Jahrzehnten flächendeckende Hilfsstrukturen aufgebaut hat und weil Sie uns als treue Spender unterstützen, war es möglich, Isa noch zu retten. Nach zwei Jahren konnte er aus der Behandlung entlassen werden. Lediglich kleine Narben waren ihm von der grausamen Krankheit Lepra geblieben. Isa steht für tausende andere Menschen, die täglich in unseren weltweiten Projekten Hilfe benötigen.

Nachgefragt: Was macht Isa heute? Isa hatte gegen Ende des Jahres einen Lepra-Rückfall und musste noch weitere drei Monate behandelt werden. Im Februar 2003 konnte er dann wieder in sein Heimatdorf Manula zurückgehen. Dort lebt er bei seinem blinden Großvater. Er ist nach Auskünften unserer Projektkollegen ein echter „Lausbub“, der den Kopf voller Flausen hat und sich gerne von seinen Schwestern versorgen lässt!

Die beste Spendenbescheinigung Dem Schrecken von einst folgt die Erleichterung. Isa ist heute ein völlig normaler Junge, frech und fröhlich. Sein Lachen ist der schönste Beweis dafür, dass Ihre Spende angekommen ist.

So wie Isa können wir auch anderen Kindern (und natürlich auch Erwachsenen) helfen, mit Ihrer Hilfe! Die Ex-Leprapatientin Fikira Mtumbi wird bald das Lepradorf Chazi verlassen, um mit ihrer Familie ein normales Leben zu führen. Fotos: Rolf Bauerdick