Jahresbericht 2004

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Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe hat im vergangenen Jahr 353 Projekte in 40 Ländern mit einem Betrag von 12.482.279,53 Euro unterstützt. Für 10 spezielle Projekte wurden zusätzlich noch 242.019,07 Euro bereitgestellt, so dass sich eine
Gesamtfördersumme von 12.724.298,60 ergab.

Welt

Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) hat im Jahr 2004 mit Unterstützung der Spenderinnen und Spender 500.000 Kranke und Ausgestoßene weltweit unterstützt. Im Mittelpunkt stand die Hilfe für Menschen, die von Tuberkulose (TB) und Lepra betroffen sind. Hier einige Beispiele aus unserer Arbeit:

Trotz Bürgerkrieg – Die Programme laufen

Beispiele: Im von Bürgerkrieg zerstörten Liberia konnte die Lepra und Tuberkulose-Arbeit wieder aufgenommen werden.

In Sierra Leone versorgt die einst zerstörte orthopädische Schuhwerkstatt in Makeni wieder behinderte Patienten.

Hilfe für 15.000 Flutopfer in Indien

Der Tsunami suchte In Indien auch Küstenregionen heim, in denen die DAHW seit Jahren Kliniken  unterstützt: Die Schwestern und Ärzte leisteten unmittelbar Hilfe. Dank eines Sofortprogramms der DAHW konnten 15.000 Menschen versorgt werden.  Die DAHW beteiligt sich auch am Wiederaufbau von Fischerdörfern.

Besuche von Bundespräsidenten

Prominente Projekt-Besucher unterstreichen, wie wichtig die DAHW Hilfe ist.
Im Frühjahr nahm sich der damalige Bundespräsident Johannes Rau in Tansania Zeit, um ein DAHW-Projekt für behinderte Leprakranke in Dar es Salaam kennen zu lernen und sagte. „Die DAHW leistet aufopfernde Arbeit für die Leprakranken“. Im Dezember besuchten Horst Köhler und seine Frau das von der DAHW unterstützte Krankenhaus im äthiopischen Bisidimo.
„Die Spenden sind gut angelegt“, so der Bundespräsident nach seinem Besuch.

Ruth Pfau feierte ihren 75. Geburtstag

Große Resonanz rief der 75. Geburtstag von Ruth Pfau am 9. September hervor. Über 7.000 Spender sandten Glückwünsche und hunderte kamen zu den Feiern in Würzburg und Münster.

Mehr Rechte für Leprakranke in Indien

Dank unseres Meilenstein-Programms können in Indien, dem Land mit den meisten Lepra-Fällen, Leprakranke sich nun erstmals in allen öffentlichen Gesundheitszentren behandeln lassen. Um diese Integration zu ermöglichen wird das staatliche Personal von der DAHW geschult und im Alltag begleitet.