Burchard Rwamtoga - Tansania

DAHW-Repräsentant in Tansania Burchard Rwamtoga

DAHW-Repräsentant in Tansania, Burchard Rwamtoga, bei einem Treffen in Würzburg im September 2013. Foto: Mathiasch / DAHW

"Mein Herz gehört den Leprakranken."


Schon sein ganzes Leben widmet er sich Leprakranken. Burchard Rwamtogas einstige Arbeit als Buchhalter in der Leprakolonie Kindwitwi, rund 250 Kilometer südlich der tansanischen Hauptstadt Dar-es-Salaam gelegen, hat ihn geprägt. Er war nicht nur die rechte Hand des englischen Pfarrers der Missionsstation, sondern fühlte sich von Anfang an berufen, für Kranke und Ausgegrenzte da zu sein. Nach dem Tod des verantwortlichen Leiters übernahm er das Management. Nicht von ungefähr, denn als Absolvent eines MBA-Studiums brachte er die richtigen Fähigkeiten und Kenntnisse mit, die Verantwortung für eine Leprakolonie übernehmen zu können.

Schon damals schlug er einige höher dotierte Jobs aus, denn er wollte dort sein, wo er am meisten gebraucht wird. Und das war bei und mit den Leprakranken. Im Jahr 2006 begann der mehrfache Familienvater mit seiner Tätigkeit bei der DAHW. „Ich habe ihn als Koordinator im Bereich gemeindenahe Sozialarbeit eingestellt“, sagt Roland Müller, früherer DAHW-Repräsentant in Tansania und bezeichnet ihn auch heute noch als „Glücksfall für das Hilfswerk.“ Er sei sehr ehrlich, äußerst zuverlässig und sehr engagiert. Außerdem habe er ein großes Herz für Leprapatienten. Nach Müllers Weggang aus Tansania im Mai 2013 gab es somit auch keinen besseren Nachfolger als Burchard Rwamtoga.

Burchard Rwamtoga steht mit Rat und Tat zur SeiteBurchard Rwamtoga steht mit Rat und Tat zur Seite - hier einigen Frauen mit Behinderungen, die sich in einer Selbsthilfegruppe organisiert haben. Foto: DAHW