Die Armenregion Arsi - Gesundheitshelferinnen für TB ausgebildet

DAHW-Gesundheitshelferin bei der Aufklärungsarbeit

DAHW-Gesundheitshelferin Kedisa Ashim bei der Aufklärungsarbeit. Foto: Eric Boixadós

Die Armenregion Arsi - hier leben rund 3 Millionen Menschen. Für sie alle gibt es nur 2 Krankenhäuser und 57 Gesundheitsstationen.


Tuberkulose ist die Geißel der Armen. Die meisten Patienten sind der
Krankheit hilflos ausgeliefert, denn

  • viele Menschen können sich nicht untersuchen lassen, weil sie keinen Zugang zu medizinischer Versorgung haben. Viele erkennen die Symptome nicht und nehmen deshalb die Krankheit nicht ernst.
  • die Krankenschwestern und -helfer können TB oft gar nicht erkennen. Es fehlen das Wissen und sogar einfachstes Material wie Mikroskope, um die richtige Diagnose stellen zu können. So wie es auch zunächst Makida widerfahren ist.

Fast 1.000 Gesundheitshelferinnen für TB ausgebildet
Die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe konnte in den letzten Monaten zusammen mit Partnern fast 1.000 Gesundheitshelferinnen speziell für die TB-Diagnose und -behandlung weiterbilden.
Unser Ziel ist es, die völlig unzureichende medizinische Versorgung der Menschen in der Provinz Arsi deutlich zu verbessern.

Von den einfachen Gesundheitsposten in 500 Dörfern aus besuchen unsere DAHW-Gesundheitshelferinnen die umliegenden Dörfer in Arsi. Dort klären sie die Menschen über die lebensgefährliche Krankheit und über Ansteckungsgefahren und Behandlungsmöglichkeiten auf. Und sie suchen nach bisher nicht erkannten TB-Erkrankten, um sie zu behandeln und später ihre Nachversorgung zu überprüfen.

Ursprünglich wurden in der Region Arsi nur 32 % aller TB-Kranken tatsächlich entdeckt. Im letzten Quartal 2010 waren es bereits 51 %, denen geholfen werden konnte.

Dieser erste Erfolg war nur möglich, weil Spender wie Sie uns helfen!


Unsere Hilfe muss weitergehen!

Leben retten!
Dafür setzen sich unsere Gesundheitshelferinnen in Arsi täglich erfolgreich ein. Dennoch wird fast die Hälfte der Kranken immer noch nicht erreicht. Weitermachen ist darum lebenswichtig.

Mikroskope werdengebraucht!
Jeden Monat wird unter dem Mikroskop geprüft, ob noch Bakterien im Speichel der Patienten sind. Mikroskope sind jedoch Mangelware. Mehrere, oft weit auseinanderliegende Stationen, müssen sich ein Gerät teilen. So dauert es häufig lange, bis die rettende Behandlung beginnt.

„Wird Mama wieder gesund?“ – Makida hat einen Traum ...
„Wird Mama wieder gesund?“ fragte die jüngste von Makidas Töchtern.
„Ja, deine Mama wird jetzt wieder ganz gesund.“ antwortete die Gesundheitshelferin Kedisa Ashim glücklich und stolz.
Kedisa betreut unsere Patientin noch mindestens ein Jahr.
Makida träumt schon von einer Zeit danach. Auch wenn alles Geld für die Fahrt ins Krankenhaus aufgebraucht wurde, sollen ihre Töchter es einmal besser haben als sie. Eines Tages sollen sie zur Schule gehen ...


Mama soll wieder gesund werden
Weitreichendes Modellprojekt in Ähtiopien

Die Armenregion Arsi
Gesundheitshelferinnen für TB ausgebildet. Unser Projekt vor Ort.

Das Land Äthiopien - 
Die DAHW in Arsi

Ahmed Mohammed: "Danke an alle Unterstützer
Ahmed Mohammed berichtet über die Arbeit vor Ort


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