Fluthilfe Pakistan
Aktuelle Informationen zur Fluthilfe in Pakistan
Seit Anfang August halten Meldungen aus Pakistan die Welt in Atem: Eine Fläche halb so groß wie Deutschland steht unter Wasser. Rund 20 Millionen Menschen mussten vor dieser Flutkatastrophe fliehen – Familien wurden auseinander gerissen, Kinder leiden an Hunger, Durst und Krankheiten. Die Ärztinnen Dr. Ruth Pfau und Dr. Chris Schmotzer helfen mit ihren Teams den Opfern des Hochwassers in Pakistan.
Mit den ersten Flüchtlingstrecks waren Dr. Pfau und ihre Team zur Stelle: Schnell haben sie die ersten Flüchtlingslager eingerichtet und die Menschen versorgt: Zelte, Nahrungsmittel, sauberes Trinkwasser, Hygieneartikel und medizinische Behandlung gegen Durchfall.
- Mehr als 60.000 Flüchtlinge wurden in Lagern um Karachi versorgt. Pro Tag mussten sie Waren im Wert von mehr als 10.000 Euro parat haben.
- 100.000 eingeschlossene Menschen im Norden erhielten über den Luftweg Lebensmitteilpakete und Hygieneartikeln
- Häuser von etwa 500 Familien werden neu aufgebaut oder repariert.
Im Norden Pakistans unterstützt die DAHW Dr. Chris Schmotzer mit einem Team von ca. 65 Helfer. Auch dort haben die Sturzfluten und das Hochwasser viele Häuser und Brücken mitgerissen. Mittlerweile ist in dieser Region die Sintflut vorbei. Der Wiederaufbau von Häusern, weitere Baumaßnahmen und Infrastruktur wird sich über die nächsten 2-3 Jahre hinziehen. Bis die Menschen wieder zur Normalität zurückkehren können wird es lange dauern. Doch sie brauchen dringend finanzielle Unterstütztung.
Dr. Pfau und Dr. Schmotzer sorgen sich aber auch um die vielen Lepra- und Tuberkulose-Patienten. Denn neben dieser Katastrophenhilfe muss die Behandlung der Patienten mit Lepra und Tuberkulose weiterlaufen. Denn eine Unterbrechung ist für die Menschen mit Tuberkulose eine tödliche Gefahr und die Leprapatienten könnten schlimme Behinderungen davontragen.
Spendenkonto 9696 Stichwort „Fluthilfe“
Sparkasse Mainfranken Würzburg
BLZ 790 500 00
Wir möchten all denen herzlich danken, die unsere Hilfsmaßnahmen bereits mit einer Spende unterstützt haben. So konnten unsere Partner vor Ort gleich von Anfang an bei der Flutkatastrophe helfen.
Die DAHW fördert seit fünf Jahrzehnten medizinisch-soziale Projekte in Pakistan. Mit ihren Partnern Mary Adelaide Leprosy Centre (MALC) in Karachi, gegründet von Dr. Ruth Pfau, und Aid to Leprosy Patients (ALP) in Rawalpindi, geleitet von Dr. Christine Schmotzer, hat sie u.a. bei dem großen Erdbeben 2005 Soforthilfe und Hilfe beim Wiederaufbau geleistet.





