Fluthilfe Pakistan
Viele Familien sind wieder auf der Flucht. Nur ein paaar Habseligkeiten konnten sie retten.
Aktuelle Informationen zur Fluthilfe in Pakistan
Erneute Überschwemmung in Pakistan
Aus den Regionen Sindh und Punjab gibt es Meldungen von neuen Überschwemmungen. Eine Fläche größer als Hessen ist betroffen. Rund 500.000 Familien mussten bereits fliehen. Viele Häuser und Felder wurden zerstört.
Dabei sind die DAHW-Partner MALC (Dr. Ruth Pfau) und ALP (Dr. Chris Schmotzer) zurzeit noch mitten im Wiederaufbau nach der Flut von 2010. Sie achten auch darauf, die neuen Häuser vor Hochwasser zu schützen, indem sie bewußt auf höheres Niveau und mit verstärktem Fundament bauen. Derzeit liegen keine Berichte vor, dass diese Häuser betroffen sind.
Gleichzeitig muss die alltägliche Arbeit weiter gehen: die Lepra- und TB-Kontrollprogramme. Patienten müssen ihre Medikamente bekommen, Sputum-Proben müssen genommen und im Labor untersucht werden.
Nun stehen die Teams der DAHW-Partner wieder vor zusätzlichen Herausforderungen. Wieder müssen sie Flüchtlinge der erneuten Überschwemmung mit Zelten, Kleidung und Nahrungsmitteln versorgen.
Spenden Sie für die Flutopfer in Pakistan
Spendenkonto 9696 Stichwort „Fluthilfe“
Sparkasse Mainfranken Würzburg
BLZ 790 500 00
Rückblick
Nichts deutete im Juli 2010 darauf hin, dass der Monsunregen in Pakistan in diesem Jahr so dramatische Folgen haben könnte. Doch der Regen hörte nicht auf.
In den tiefen und engen Schluchten der hohen Gebirge rissen die Wassermassen alles mit, was sich ihnen in den Weg gestellt hatte: Brücken, Straßen und Häuser. Die Dämme brachen und eine Fläche halb so groß wie Deutschland stand unter Wasser. Mehr als 20 Mio. Menschen mussten vor der Flut fliehen, die Ernte wurde fast komplett vernichtet und viele Häuser zerstört.
Schon seit vielen Jahren arbeitet die DAHW in Pakistan mit ihren Partnern Dr. Ruth Pfau (MALC, Karachi) und Dr. Christine Schmotzer (ALP, Rawalpindi) zusammen. Die beiden Ärztinnen und Ordensfrauen sind mit ihren Teams über das Land hinweg vernetzt und konnten so die Verteilung der Hilfsgüter sicherstellen.
Bei allen Aktivitäten haben die DAHW- Partner ein besonderes Augenmerk auf die Menschen gelegt, die selbst unter normalen Bedingungen benachteiligt sind: Menschen mit Behinderungen oder stigmatisierenden Erkrankungen wie Lepra und TB.
In den Flüchtlingslagern haben die DAHW-Partner 6.787 Lebensmittelpakete mit Wochenrationen an Familien verteilt. Dazu kamen 1.059 Zelte, Kleidung für 839 und Kochutensilien für 876 Familien etc. Dort wurden die Menschen rund um die Uhr medizinisch betreut.
Die Dörfer in den Bergen von Kalam waren per Straße nicht zu erreichen.So haben die DAHW-Partner weitere 10.000 Familien-Lebensmittelpakete per Hubschrauber eingeflogen.
Sobald die Wassermassen etwas wichen, kehrten die ersten Familien in ihre Dörfer zurück. Doch was sie vorfanden, waren meist Ruinen. Die DAHW und ihre österreichischen Caritas-Partner halfen: 300 Familien erhielten für die Übergangszeit nochmals Zelte, Decken und Nahrung. Außerdem verteilten sie an 303 Familien Saatgut und Dünger. Der Wiederaufbau ist ein langwieriger Prozess. So ist das Wasser im Süden nur sehr langsam abgeflossen und im Norden hat der Winter schon im Oktober eingesetzt, was gerade den Fortschritt der Baumaßnahmen einschränkte.
Aus den Spendengeldern, die für den Wiederaufbau eingegangen sind, hat die DAHW deshalb einen Pakistan-Fonds in den Rücklagen gebildet. Damit können die Partner vor Ort in den nächsten Jahren alle notwendigen Hilfsmaßnahmen und Projekte finanzieren.
Die DAHW dankt allen, die für die Fluthilfe gespendet haben. Insgesamt kamen im letzten Jahr 3.912.352 Euro zusammen. Bislang konnten wir mehr als 200.000 Menschen helfen.
"Das Bewusstsein für Naturkatastrophen hat zugenommen"
Ein Jahr nach der Flut: Interview mit Dr.Christine Schmotzer
Bündnis Entwicklung Hilft
Rechenschaftsbericht: Ein Jahr nach der Flut
Pakistan - Interview mit Dr. Tariq
Wiederaufbau geht voran
Erste Ernte frühestens im April
Pressemitteilung vom 23.12.2010
DAHW als Partner von Bündnis Entwicklung Hilft (BEH) mit erster Bilanz
Pressemitteilung vom 06.11.2010
Jahresbericht 2009 - Hilfe für mehr als 500.000 Menschen
Pressemitteilung vom 05.10.2010
Wintereinbruch erschwert Hilfe für Flutopfer
Pressemitteilung vom 21.09.2010
Zwei deutsche Ärztinnen helfen in Pakistan
Pressemitteilung vom 10.09.2010
Deutsche Ärztinnen leisten Flutopfern in Pakistan Hilfe
Pressemitteilung vom 06.09.2010
Fluthilfe: 150.000 Flutopfer ohne Versorgung
Pressemitteilung vom 03.09.2010
Pakistan: Die Hilfe wird immer schwieriger
Pressemitteilung vom 02.09.2010
Pakistan: Der Regen hört nicht auf
Pressemitteilung vom 27.08.2010
Fluthilfe: DAHW dankt für Vertrauen
Pressemitteilung vom 24.08.2010
Riesige Flüchtlingstrecks in Pakistan
Pressemitteilung vom 17.08.2010
Zwei weitere Flutwellen erwartet
Pressemitteilung vom 13.08.2010
Preise sind um 400 Prozent gestiegen
Pressemitteilung vom 13.08.2010
Gesten der Menschlichkeit sind jetzt gefragt
Pressemitteilung vom 12.08.2010
Anhaltender Regen - wachsende Verzweiflung
Pressemitteilung vom 09.08.2010
10.000 Menschen mit dem Nötigsten versorgt
Pressemitteilung vom 06.08.2010
Schlimmste Flut in der Geschichte Pakistans
Pressemitteilung vom 06.08.2010
DAHW ruft zu Spenden für Flutopfer auf
Pressemitteilung vom 03.08.2010
Mediathek
Erste Bilder der deutschen Ärztinnen in Pakistan
Bildergalerie
ZDF-Beiträge: Das ZDF begleitet Dr. Ruth Pfau in Pakistan
Bericht über die Arbeit von Dr. Ruth Pfau vor Ort
Ruth Pfau im Interview
(Programmausschnitt des Bayerischen Rundfunks Studio Mainfranken)
Abendschau - Bayerisches Fernsehen - Hilfe für Pakistan
Ernst Hisch, Projektreferent für Pakistan im Interview, 20. August 2010
Würzburger Hilfe für Flutopfer in Pakistan
TV-Touring berichtet über die Fluthilfe. Renate Vacker im Interview zur Situation in Pakistan
Fotos zur Flutkatastrophe
Bildergalerie
Hintergründe und Informationen
Zu Besuch bei Dr. Ruth Pfau der Mutter der Leprakranken
DAHW-Geschäftsführer besucht Dr. Pfau und ihr Team in Pakistan
MALC in Pakistan - landesweite Lepra-Arbeit
MALC das Leprahospital
Interview mit Dr. Chris Schmotzer
Seit 1988 ist Dr. Chris Schmotzer in Pakistan tätig
Hospital Rawalpindi - Pakistan
Zufluchtsort vieler TB-Patienten
Den Tod vor Augen
Reportage: Eine ganze Familie von Tuberkulose bedroht
Ein Chance für Hanna
In Pakistan ist die multiresistente Tuberkulose auf dem Vormarsch
Spenden Sie für die Flutopfer in Pakistan
Spendenkonto 9696 Stichwort „Fluthilfe“
Sparkasse Mainfranken Würzburg
BLZ 790 500 00
Wir möchten all denen herzlich danken, die unsere Hilfsmaßnahmen bereits mit einer Spende unterstützt haben. So konnten unsere Partner vor Ort gleich von Anfang an bei der Flutkatastrophe helfen.
Die DAHW fördert seit fünf Jahrzehnten medizinisch-soziale Projekte in Pakistan. Mit ihren Partnern Mary Adelaide Leprosy Centre (MALC) in Karachi, gegründet von Dr. Ruth Pfau, und Aid to Leprosy Patients (ALP) in Rawalpindi, geleitet von Dr. Christine Schmotzer, hat sie u.a. bei dem großen Erdbeben 2005 Soforthilfe und Hilfe beim Wiederaufbau geleistet.






