Besuch in Pakistan - eine kurzer Reisebericht

DAHW-Präsidentin Freifau von Wiedersperg bei Dr. Ruth Pfau in Karachi

DAHW-Präsidentin Gudrun Freifau von Wiedersperg (links) bei Dr. Ruth Pfau in Karachi

Eine 4-köpfige Delegation der DAHW, angeführt von der ehrenamtlichen Präsidentin Gudrun Freifrau von Wiedersperg besuchte vom 12. -24. August unsere langjährigen Partner Dr. Ruth Pfau (Marie Adelaide Leprosy Center, Karachi) und Dr. Chris Schmotzer (Rawalpindi Leprosy Hospital).


Die Reiseroute führte über Karachi und Manghopir in den Sindh, weiter nach Islamabad, Rawalpindi, in den Punjab und zu verschiedenen Projekten in Khyber Pakhtunkhwa. Besonderes Interesse galt dem Wiederaufbau nach der verheerenden Flutkatastrophe im Jahr 2010, dazu wurden Bauprojekte in verschiedenen Teilen des Landes besucht und intensive Gespräche mit den Projekt-Verwantwortlichen geführt.

Die gewaltigen Schäden (ca. 2 Mio. Hauser wurden zerstört) sind erst z.T. aufgearbeitet, es besteht jedoch immer noch enormer Hilfsbedarf. Im November 2012 schlossen sich die DAHW mit dem Marie Adelaide Leprosy Center und Caritas Österreich sowie Caritas St. Pölten zu einem Fluthilfe-Konsortium zusammen, in dem Erfahrung und Unterstützung gebündelt und in transparenter Weise den Betroffenen zugutekommen. Dr. Chris arbeitet autonom, hat jedoch ihr Team mit einem erfahrenen Bauingenieur verstärkt.

Bis Mitte 2012 konnten unsere Partner folgende Aktivitäten in Kontext Wiederaufbau und Rehabilitation erfolgreich abschließen:

  • 764 Familien leben in neuen Häusern
  • 23 Familien wurden bei der Renovierung ihrer beschädigten Häuser unterstützt
  • 220 Familien erhielten Nutztiere (Ziegen, Büffel, Rinder)
  • 90 Familien haben Zugang zu sauberem Wasser und zu sanitären Anlagen
  • 134 Familien wurden finanziell unterstützt um eine neue Existenz aufzubauen

Auf Wunsch der DAHW wird besonderes Augenmerk auf Familien gelegt, in denen Menschen mit Behinderung leben.

Frau von Wiedersperg und ihre Reisegruppe sind beeindruckt von der Leistung unserer Partner in Pakistan, die oft unter schwierigen Bedingungen arbeiten müssen.


Mehr Informationen

Interview mit DAHW-Präsidentin Gudrun Freifrau von Wiedersperg zu ihrer Pakistan-Reise