DAHW hilft in den Slumvierteln von Delhi

Der Witwer Kailash mit seinem Sohn.

Jahangirpuri ist eines der größten Slumgebiete der indischen Metropole Delhi. Der Witwer Kailash M. lebt mit seinen zwei Töchtern und dem kleinen Sohn Padam auf engsten Raum.

Gesundheit für die Ärmsten


Jahangirpuri ist eines der größten Slumgebiete der indischen Metropole Delhi. Fast 300.000 Menschen wohnen hier auf engstem Raum. In diesem Armenviertel lebt der Witwer Kailash M. mit seinen zwei Töchtern und dem kleinen Sohn Padam.

Nachdem seine Frau an den Folgen der Tuberkulose (TB) verstorben war, konnte Kailash nicht mehr als Tagelöhner arbeiten. Denn er hatte zunächst niemanden, der sich um seine Kinder kümmerte. Die beiden Töchter sollten weiter zur Schule gehen und der Jüngste, Padam, war völlig verstört. Er verstand nicht, warum die Mutter nicht mehr da war.

In regelmäßigen Abständen untersuchen die Teams der DAHW auch die Angehörigen ihrer Patienten. Bei einer dieser Untersuchungen stellten sie fest, dass der Junge sich bei seiner Mutter mit Tuberkulose angesteckt hatte. Der Arzt gab Padam anfangs wenig Überlebenschancen, vor allem weil er sehr schwach war. Deshalb spendete ein DAHW-Mitarbeiter sogar Blut. Die richtigen Medikamente und gute Ernährung trugen stetig zur Heilung bei.

In dieser schweren Zeit wurde der Witwer auch von seinem Bruder unterstützt. Doch dessen kleines Gehalt reichte nicht aus. So sorgte Dr. Singh dafür, dass die Familie weitere Hilfe erhielt: Lebensmittel, Kleidung und Schulbücher. Auch Nachbarn halfen gelegentlich – besonders diejenigen, die unsere Mitarbeiter früher schon behandelt hatten.

Sehr beeindruckt war Dr. Singh vom Zusammenhalt der Familie und, dass sich der Vater trotz aller Probleme so fürsorglich um seine Kinder kümmert.

Heute kann der kleine Padam wieder lachen. Denn inzwischen ist er zu Kräften gekommen und gesund. Er freut sich schon auf den Tag, an dem er so wie seine Schwestern, in die Schule gehen darf.

Die Familie des Witwers ist eine von vielen, die Dr. Singh und seine Mitarbeiter regelmäßig besuchen. Denn fast 5.000 neue TB-Fälle werden in den Armenvierteln von Jahangirpuri jedes Jahr diagnostiziert.

Daher bitten wir weiterhin um Spenden. Sie sind das finanzielle Fundament dafür, dass Ärzte wie Dr. Singh medizinische und soziale Hilfe leisten können – für Menschen, die arm sind und am Rande der Gesellschafft leben.

Gesundheit für die Ärmsten - Hier können Sie helfen!

 


 

Ein Filmbeitrag über die Tuberkulosearbeit in einem Slumgebiet in der indischen Metropole Delhi.

Sie können sich den Film unter folgenden Link bestellen oder in voller Länge ansehen:

Kasturi Devi M. war an Tuberkulose (TB) erkrankt. Viel zu spät und mit letzter Kraft kam sie zur Untersuchung. Ein Mediziner aus dem Team von Dr. Singh, dem Leiter des DAHW-Regionalbüros Nordindien, hat sofort mit der Behandlung begonnen und die Tuberkulose wurde besiegt. Ihr Mann Kailash blieb mit drei kleinen Kindern allein zurück. Auch dann war Dr. Singh für die Familie da.

Film bestellen und in voller Länge ansehen 

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