"Dynamite" hilft gegen Lepra

EHC Troisdorf sammelt Spenden für die Arbeit der DAHW


Die Eishockeycracks des EHC Troisdorf Dynamite helfen der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) bei deren weltweitem Einsatz gegen Lepra. Sie laden ehrenamtliche Mitglieder der DAHW-Aktionsgruppe Niederkassel am Freitag (23. Januar, ab 20.00 h) in die Eishalle am Rotter See ein, um dort über die Krankheit zu informieren und Spenden zu sammeln.

(Niederkassel / Troisdorf, 21. Januar 2009). „Eine große Kulisse und gute Stimmung in der Halle“ erwartet Christoph Jahns, Manager und Mannschaftskapitän der Dynamite, zum Topspiel des Regionalliga-Pokals. Gegner wird am Freitag der starke Aufsteiger aus Neuwied sein, „und die werden zahlreiche Fans mitbringen“, ist sich Jahns sicher.
Neuwied ist ein Eishockeystandort mit langer Tradition und hat bereits viele Jahre Profi-Eishockey gesehen. Dadurch hat der Verein viele Fans, die ihr Team natürlich auch zum „Nachbarn“ EHC Troisdorf begleiten werden. „Zwischen den Fans aus Troisdorf und Neuwied besteht ein freundschaftliches Verhältnis, so dass wir keine Probleme haben werden, sondern eher eine fantastische Stimmung im Icedome“, so die Prognose des Managers.

Spendenaktion der Dynamite zum Welt-Lepra-Tag

Zum Welt-Lepra-Tag am Sonntag, 25. Januar 2009, haben die Dynamite Gäste aus der Nachbarstadt Niederkassel eingeladen. Die „Aktion Eluru“ um Adolf Grommes und Klaus Wilke sammelt Spenden für ein Leprakrankenhaus und ein Kinderheim in der südindischen Stadt Eluru.
Die Aktionsgruppe aus Niederkassel wird die Zuschauer des Spiels über ihre Arbeit gegen Lepra informieren und um Spenden für das Hilfsprojekt bitten. „Ich gehe davon aus, dass nicht nur unsere eigenen Fans, sondern auch unsere Gäste aus Neuwied spendabel sein werden“, hofft Dynamite-Manager Jahns auf einen Erfolg dieser Aktion: „Trotz aller Probleme sieht man immer wieder, wie gut es uns hier in Deutschland doch geht – allein, dass wir von solch einer schreckli-chen Krankheit verschont werden.“
Allein in Indien erkranken jährlich mehr als 100.000 Menschen neu an Lepra. Weltweit sind es laut Statistik der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 250.000 neue Patienten, Experten schätzen die tatsächliche Zahl jedoch weitaus höher.

Die DAHW hat seit ihrer Gründung 1957 rund 2,3 Millionen Leprapatienten weltweit eine Behandlung ermöglicht. Aktuell unterstützt das Hilfswerk mit Sitz in Würzburg 281 Hilfsprojekte in 32 Ländern. Allein im Rheinland unterstützen ehrenamtliche Helfer in 42 Aktionsgruppen diese Arbeit. In Peramiho im Süden Tansanias haben die Einwohner aus Dankbarkeit für diese Hilfe das Gebäude ihres Krankenhauses auf den Namen „Köln“ getauft.

 
Termin für Reporter und Fotografen: Freitag, 23.01.2009, 20.00 Uhr in der Eishalle am Rotter See.