2. Ökumenischer Kirchentag in München

Hanna bei der Nachsorge-Untersuchung bei Dr. Schmotzer in Rawalpindi

12. bis 16. Mai 2010 DAHW mit "Clinica" beim Kirchentag in München


Gast: Ärztin und Ordensschwester Dr. Chris Schmotzer

(Würzburg, 7. Mai 2010) Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) stellt ihre Arbeit beim Ökumenischen Kirchentag in München vor: Vom 13. bis 15. Mai ist sie gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Ärztliche Mission (DIFÄM) und dem Missionsärztlichen Institut beim „Markt der Möglichkeiten“. Der Gemeinschaftsstand B5 M25 befindet sich in der Agora in der „Neuen Messe München-Riem“ in Halle B 5. Interessierte sind herzlich willkommen.

Im Zentrum des Stands steht eine zwölf Quadratmeter große „Clinica“: Hier können Besucherinnen und Besucher erleben, wie eine Gesundheitsstation aussehen könnte in Ländern, in denen Tuberkulose und andere Krankheiten der Armut auch heute noch die häufigsten Todesursachen sind.

Am Samstag, dem 15. Mai, wird Dr. Chris Schmotzer am Stand sein. Die Ärztin und Christusträger-Schwester leitet eine Lepraklinik in Rawalpindi/ Pakistan. Sie behandelt auch Tuberkulose-Patienten, darunter multiresistente Fälle. Die DAHW fördert bereits seit vielen Jahren die Arbeit von Dr. Schmotzer.

Die DAHW wurde 1957 als Deutsches Aussätzigen-Hilfswerk in Würzburg gegründet. Sie unterstützt aktuell über 240 Projekte in 27 Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Schwerpunkte sind neben der Lepra- und Tuberkulosebehandlung auch die Prävention von Behinderungen sowie die soziale und wirtschaftliche Rehabilitation der Patienten.

Die DAHW ist Mitglied der Internationalen Vereinigung der Leprahilfswerke (ILEP), der „Stop TB Partnership“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO), des Aktionsbündnisses gegen Aids und des Verbands Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO).