348 DAHW-Projekte in der "Dritten Welt"

Der Projektetat für das Jahr 2005 wurde jetzt vom Vorstand der Hilfsorganisation verabschiedet.


(Würzburg, 24.2.2005) Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) unterstützt in diesem Jahr 348 Projekte in 40 Ländern der "Dritten Welt". Den Gesamtetat von exakt 13.364.635 Euro wurde jetzt vom Vorstand der Hilfsorganisation verabschiedet.

Im Mittelpunkt der Projekte stehen der Aufbau und die Beratung von Lepra- und Tuberkuloseprogrammen. Insgesamt werden mit Unterstützung der DAHW über 500.000 kranke oder infolge von Lepra behinderte und ausgestoßene Menschen betreut.

Der größte Teil des Etats ist für die Hilfe in Afrika vorgesehen, über 7 Millionen Euro. In Asien werden Projekte mit 4,5 Millionen Euro gefördert, in Lateinamerika mit rund 1 Million Euro. Das Land mit dem größten Förderprogramm ist Indien mit 2,3 Millionen Euro.

Neu hinzugekommen ist ein Projekt in China. Die DAHW beteiligt sich dort an der Hilfe für ausgestoßene Leprakranke, die von Hunger bedroht in abgeschotteten Bergtälern leben. 20.000 Euro wurden für die Nahrungsmittelhilfe bereitgestellt.

"Mit dem Etat wird eine nachhaltige Hilfe garantiert", betont DAHW-Geschäftsführer Jürgen Hammelehle. "Unsere Projekte sind auf mehrere Jahre angelegt. Wenn man TB und Lepra bekämpfen will, ist langfristige Hilfe vor Ort nötig."

Die DAHW unterstützt 19 Prozent aller Lepra- und 8 Prozent aller TB-Patienten weltweit. Über 500.000 Fälle von Lepra wurden im Jahr 2003 entdeckt. Jährlich erkranken laut Schätzungen der Weltgesundheits-Organisation über 8 Millionen Menschen an TB.

DAHW-Geschäftsführer Jürgen Hammelehle steht für Interviews zur Verfügung

Kontakt:
Thorsten Beil, Pressereferent, Telefon: 0931/ 7948-130, E-Mail: thorsten.beil@dahw.de