Auszeichnung für Dr. Ruth Pfau

Lepra-Ärztin bekommt heute den Klaus-Hemmerle-Preis


(Würzburg / Aachen, 2. Mai 2014). Die Lepra-Ärztin und Ordensfrau Dr. Ruth Pfau wird heute im Dom zu Aachen mit dem Klaus-Hemmerle-Preis der Deutschen Fokolar-Bewegung ausgezeichnet. Der Preis wird alle zwei Jahre an Persönlichkeiten verliehen, die als „Brückenbauer“ den Dialog zwischen den Kirchen, Religionen und Weltanschauungen fördern.

Ruth Pfau lebt und arbeitet seit 54 Jahren in Pakistan, fast von Beginn an unterstützt die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe ihre Arbeit – bis heute mit insgesamt fast 40 Millionen Euro. Die DAHW gratuliert Ruth Pfau zu dieser erneuten Ehrung und ist stolz auf die langjährige sowie nachhaltige Zusammenarbeit, die dank der Gründung der Ruth-Pfau-Stiftung 1996 auch für die Zukunft gesichert ist.

Die Jury begründet die Auswahl der diesjährigen Preisträgerin mit dem „stillen, indirekten Glaubenszeugnis ihres Lebenswerkes“. Damit sei die Ordensfrau und Ärztin „in einem in seiner Radikalität und Intensität mit demjenigen von Mutter Teresa vergleichbaren Ausmaß zu einer Brückenbauerin und Einheitsstifterin geworden“.

Der Namensgeber des Preises, Dr. Klaus Hemmerle (1929 - 1994), war Bischof von Aachen und Gründer der Deutschen Fokolar-Bewegung.