DAHW informiert Bundestagsausschuss

Der Bundestagsabgeordnete Walter Riester lobt die DAHW: Die Hilfsorganisation leistet umfassende Arbeit.


(Würzburg, 21.03.2005) Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) hat den Bundestagsausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung über die Doppelepidemie TB und Aids in Äthiopien informiert.

In dem afrikanischen Land breitet sich im Zuge der Immunschwäche Aids TB immer stärker aus. Der äthiopische DAHW-Repräsentant Ahmed Mohamed legte am vergangenen Mittwoch in Berlin unter anderem dar, dass jährlich über 100.000 Menschen in Äthiopien an TB erkranken. Mehr als 500.000 Aidswaisen leben dort.

Die DAHW unterstützt in Äthiopien und drei weiteren afrikanischen Ländern Projekte, in denen Aids und TB gemeinsam behandelt werden. Ausschuss-Mitglied Walter Riester betonte am Mittwoch gegenüber Ahmed Mohammed und DAHW-Geschäftsführer Jürgen Hammelehle in Berlin: Dies sei der "richtige Weg, um die beiden Krankheiten wirksam zu bekämpfen."

Der Bundestagsabgeordnete hatte vergangenes Jahr ein DAHW-Projekt in Äthiopien besucht, wo er auch die Hilfe für ausgestoßene Leprakranke kennen lernte. "Ich hatte die Chance, mich von der DAHW zu überzeugen. Die Hilfsorganisation leistet eine umfassende Arbeit, die mich begeistert hat: Sie befreit Menschen aus der Isolation und bietet ihnen ein neues Leben", so Walter Riester.


Am 24. März ist Welt-Tuberkulose-Tag: Mehr Informationen unter

-> DAHW verstärkt Hilfe für TB-Kranke in Elendsvierteln 

DAHW-Geschäftsführer Jürgen Hammelehle steht für Interviews zur Verfügung.

Kontakt:
Thorsten Beil, Pressereferent, Telefon: (0931) 7948-130, E-Mail: thorsten.beil@dahw.de