DAHW-Projekt beim RTL-Spendenmarathon 2007

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Chefredakteur Peter Kloeppel ist Pate für Mädchen-Internat


(Würzburg, 07.11.2007) Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) ist mit einem Projekt für Mädchen, die von Lepra betroffen sind, beim RTL-Spendenmarathon 2007. Prominenter Pate ist RTL-Chefredakteur Peter Kloeppel: Im indischen Dhanbad besuchte er Mädchen, die selbst an Lepra erkrankt sind oder deren Familie betroffen ist. Der 49-jährige Journalist erklärt, warum die 330 Mädchen ein neues Zuhause brauchen: "Dort, wo die Mädchen tagsüber lernen, räumen sie abends die Tische und Stühle beiseite und rollen ihre dünnen Matten aus. Nachts schlafen sie dicht gedrängt, Seite an Seite nebeneinander auf dem Boden. Hier brauchen wir dringend mehr Platz.“ Der 24-stündige Spendenmarathon wird am 22. November ab 18 Uhr ausgestrahlt.

Dhanbad, eine Industriestadt rund 300 Kilometer nordwestlich von Kalkutta: Hier unterstützt die DAHW ein Krankenhaus, in dem Lepra- und Tuberkulosekranke aus einem Einzugsgebiet mit 1,2 Millionen Menschen medizinisch behandelt und in der Rehabilitation begleitet werden. Angeschlossen ist ein Internat für Mädchen, die an Lepra erkrankt sind oder aus Familien mit Lepra kommen. Zwar darf offiziell in Indien niemand weil er Lepra hatte vom Unterricht ausgeschlossen werden, doch gibt es noch immer Vorurteile und Ängste, so dass betroffene Kinder verstoßen werden.

Insgesamt 330 Mädchen leben und lernen in dieser Schule, damit sie in ihrem Leben eine Zukunft haben. Peter Kloeppel war sehr angetan von der offenen und herzlichen Atmosphäre, aber auch erschrocken über die beengten Verhältnisse: "Bei starkem Monsunregen dringt Wasser in die Klasse, außerdem gibt es giftige Schlangen.“

Pläne für ein größeres Gebäude gibt es bereits – zwei Stockwerke mit insgesamt zehn Schlafsälen. Nur fehlte bislang das Geld für die Verwirklichung, daher übernahm der RTL-Chefredakteur auch sofort die Patenschaft für dieses Projekt beim Spendenmarathon: "Der Neubau muss so schnell wie möglich beginnen, damit die wundervolle Arbeit hier weiter gehen kann.“

 

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