DAHW verzeichnet für 2004 mehr Erträge

Spendenzuwachs von drei Prozent auf 10,6 Millionen Euro


(Würzburg, 20. Juli 2005) Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) verzeichnet für das vergangene Jahr ein deutliches Plus an Erträgen: Insgesamt standen 18.470.753,28 Euro zur Verfügung. Den größten Teil machten die Spenden aus, die sich im Vergleich zu 2003 um drei Prozent auf 10,6 Millionen Euro erhöhten.

Erstmals seit zwei Jahren verbucht die Hilfsorganisation damit einen Zuwachs bei ihrer wichtigsten Ertragsquelle. "Das Plus unterstreicht die Bedeutung, die unserer Arbeit  zukommt", betont Jürgen Hammelehle, Geschäftsführer der DAHW. "Wir haben die Spender von der Relevanz unserer Lepra- und TB-Arbeit überzeugt."

Die übrigen Einnahmen bestehen unter anderem aus Erbschaften und Vermächtnissen sowie aus Zuwendungen aus den Kassen der staatlichen Entwicklungshilfe.

Dank der besseren Ertragslage konnten fünf Prozent mehr als 2003 für die Hilfe in der "Dritten Welt" verwendet werden: 12,7 Millionen Euro. Mit diesem Geld hat die DAHW Projekte unterstützt, in denen vergangenes Jahr eine halbe Million Kranke und Ausgestoßene Hilfe fanden.

Spenden für Opfer der Tsunami-Katastrophe spielten 2004 eine zahlenmäßig untergeordnete Rolle. Sie setzten massiv erst 2005 ein mit 868.000 Euro im ersten Halbjahr (die Spenden für die regionale Würzburger Partnerschaft  "Den Fischern eine Zukunft", an der auch die DAHW beteiligt ist, nicht mitgerechnet).

Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) wurde 1957 als Deutsches Aussätzigen-Hilfswerk gegründet. Sie betreut in mehr als 350 Projekten und Programmen in 40 Ländern 18,2 Prozent aller registrierten Lepra- und acht Prozent aller registrierten Tuberkulose-Patienten.


DAHW-Geschäftsführer Jürgen Hammelehle steht für Interviews zur Verfügung.

Kontakt: Thorsten Beil, Pressereferent, Tel.: 0931/ 7948-130,
E-Mail: thorsten.beil@dahw.de

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