DAHW weitet Hilfe für Flutopfer in Indien aus

Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) hat ihre Hilfe für Flutopfer in Indien ausgedehnt.


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Indische Frauen trauern nach der Flutkatastrophe um ihre Angehörigen. Foto:dpa

(Würzburg, 30. Dezember 2004) Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) hat ihre Hilfe für Flutopfer in Indien ausgedehnt. Mitarbeiter eines DAHW-Projektes verteilen in Dörfern unweit der indischen Großstadt Chennai (Madras) Nahrungsmittel, Medikamente und Kleider an etwa 10.000 Menschen. In der Stadt Tuticorin werden mittlerweile etwa 5.000 Überlebende von einem DAHW-Projekt versorgt. Die Hilfsorganisation hat außerdem das Budget für die Unterstützung von 30.000 auf 50.000 Euro erhöht.


In Abstimmung mit den indischen Behörden kümmert sich die DAHW um die Dörfer, in denen bislang noch keine staatliche Hilfe geleistet werden konnte. "Viele Menschen haben in der Katastrophe ihre Angehörigen und ihr ganzes Hab und Gut verloren. In den Dörfern herrscht Zerstörung und Entsetzen", berichtet Jayaraj Devadas, der Leiter der DAHW in Indien. "Unzählige Überlebende sind traumatisiert und werden psychologisch betreut."


DAHW-Mitarbeiter sind außerdem in den schwer getroffenen Küstenregionen der Bundesstaaten Orissa, Kerala und Andhra Pradesh unterwegs, um weitere Hilfsmaßnahmen zu beginnen.


Die indische Regierung rechnet mit 12.500 Todesopfern. Die gesamte Zahl der Obdachlosen ist bislang nicht abzuschätzen. Die DAHW wird sich auch an der Hilfe zum Wiederaufbau beteiligen.


Um die Nothilfe für die Flutopfer weiter auszudehnen und möglichst vielen Überlebenden beim Aufbau einer neuen Existenz zu unterstützen, bittet die DAHW um Spenden:

 

Spendenkonto 9696
bei der Sparkasse Mainfranken-Würzburg
BLZ 790 500 00
Stichwort: Seebeben
 
Die DAHW ist seit 1958 in Indien tätig. Sie unterstützt in den von der Flutkatastrophe betroffenen Bundesstaaten Tamil Nadu, Orissa, Kerala und Andhra Pradesh 36 soziale und medizinische Projekte für Kranke, Behinderte und Ausgestoßene.

 

DAHW-Geschäftsführer Jürgen Hammelehle und DAHW-Mitarbeiter in Indien stehen für telefonische Auskünfte zur  Verfügung.


Kontakt:
Thorsten Beil, Pressereferent, Telefon: (0931) 7948-130, E-Mail: thorsten.beil@dahw.de

 

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