DAHW-Zentrale offiziell eingeweiht

Einweihung der neuen DAHW-Räume am 19.09.2014. Foto: Sabine Ludwig / DAHW

DAHW-Präsidentin Gudrun Freifrau von Wiedersperg mit Bürgermeister Dr. Adolf Bauer, Immobilienkaufmann Werner Kantner, Pfarrer Werner Schindelin und DAHW-Geschäftsführer Burkard Kömm in den neuen Räumen der DAHW. Foto: Sabine Ludwig / DAHW

Baukosten liegen innerhalb des geplanten Budgets. Die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe hat ihre neue Zentrale offiziell eingeweiht. Bereits seit Anfang Juni koordiniert das Hilfswerk von dort aus die 189 Projekte in 21 Ländern. Der Neubau hat knapp 2,69 Millionen Euro gekostet und ist damit unter dem geplanten Budget von 3 Millionen Euro geblieben.


(Würzburg 22. September 2014). Pfarrer Werner Schindelin und Diakon Gregor Groß haben das Gebäude eingeweiht. Vorstand, Aufsichtsrat und Mitglieder der DAHW haben sich gemeinsam mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern gefreut, endlich ein eigenes Zuhause zu haben. Von hier aus wird die Arbeit für die Menschen koordiniert, die weltweit an Krankheiten der Armut wie Lepra oder Tuberkulose leiden.

Mehr als 57 Jahre lang musste die DAHW Miete bezahlen für ihre Zentrale, jetzt kann dieses Geld eingespart und für die Arbeit verwendet werden. Dafür hatte der Vorstand Anfang des vergangenen Jahres 3 Millionen Euro aus Umschichtungen der Rücklagen bereitgestellt.

Mit den reinen Baukosten von 1.671.950 Euro, Kosten von 111.402 Euro für Planung und Genehmigung, 663.669 Euro für Innenausbau und Büroeinrichtung sowie 237.970 Euro für noch ausstehende Rechnungen und Nacharbeiten hat die DAHW insgesamt 2.684.991 Euro in das neue Gebäude investiert, rund 315.000 Euro weniger als ursprünglich geplant.


Die Verkleinerung der gesamten Bürofläche um ein Drittel auf 1.000 Quadratmeter hat sich im Arbeitsalltag nicht als Nachteil herausgestellt, da die DAHW diese Fläche nun besser nutzen kann. Ob dies auch zu Einsparungen bei den Energiekosten führen wird, werden die kommenden Jahre zeigen.

Durch die Einsparung der Mietzahlungen wird das Gebäude in spätestens 25 Jahren bezahlt sein, was einer Verzinsung von ungefähr 4% entspricht. Für eine sichere Anlage ihrer Rücklagen kann die DAHW derzeit kaum einen solch hohen Ertrag bekommen.

Neben diesen Vorteilen war ein Grund für den Entschluss zum Neubau die Schenkung des Immobilienkaufmanns Werner Kantner. Dieser hatte durch eine Teilungserklärung der DAHW den Neubau von zwei weiteren Etagen auf dem bereits bestehenden Gebäude in der Raiffeisenstraße ermöglicht. Vermittelt hatte dies Pfarrer Schindelin, der nun vor rund 80 Gästen das neue Gebäude gemeinsam mit Diakon Groß eingeweiht hat.