Den Spenden auf die Spur kommen

Schülerinnen und Schüler des SFZ überbringen einen Spendenscheck mit dem Erlös ihres Basars. Foto: Sabine Ludwig / DAHW

Schülerinnen und Schüler des SFZ in Würzburg überbringen einen Spendenscheck. Die Basaraktion hat ihnen mal wieder viel Spaß gemacht! Foto: Sabine Ludwig / DAHW

Erfolgreicher Basar des SFZ Würzburg in der Sparkasse. Schülerinnen und Schüler des Sonderpädagogischen Förderzentrums (SFZ) Würzburg (Danziger Straße) haben mit ihrem Adventsbasar 2.058 Euro gesammelt. Mit dem Geld unterstützen die Kinder Projekte der DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe in Bisidimo/Äthiopien.


(Würzburg, 15. Januar 2016). Diesmal wollten es die Schülerinnen und Schüler ganz genau wissen. Ein Besuch in der Zentrale der DAHW in Würzburg war angesagt. Hier erfuhren die Kinder durch Fotos und einen kleinen Infovortrag von Michael Röhm, der in der DAHW für den Bereich Bildung und globales Lernen arbeitet, mehr über den Alltag in Bisidimo. Und natürlich wurde ihnen auch ganz genau erklärt, wie ihr Geld verbucht wird, so dass es auch in Bisidimo ankommt.

Die Anstrengung hat sich gelohnt: Nach Monaten des Werkens und nach zwei Tagen Basar in der Hauptstelle der Sparkasse Mainfranken Würzburg war Kassensturz angesagt. Genau 2.058,06 Euro haben die Kinder des SFZ jetzt an die DAHW übergeben können. "Wieder einmal habt Ihr etwas ganz Tolles geleistet", sagte Röhm zu den Kindern. Konrektorin Beate Schamberger strahlte bei diesen Worten mit den Kindern um die Wette.

Die treibende Kraft hinter der Aktion, mit denen SFZ-Schüler bereits seit Jahren Geld für die DAHW-Projekte in Bisidimo sammeln, ist Franziska Höfelein. Gemeinsam mit den Kindern werkt, kocht und backt sie. Aus früheren Sparkassen-Kalendern seien erstmals Geschenkverpackungen entstanden. "Aus Altpapier etwas Neues zu machen, hat mir am meisten Spaß gemacht", sagt die 10-jährige Karolina.

"Und ich habe Marmelade mit angerührt", ruft die 12-jährige Jalina. "Die Hugo-Marmelade war der Renner", lacht Franziska Höfelein. "Klar, die wurde auch mit Sekt gemacht", ergänzt Karolina. Der 12-jährige Nico war am Verkaufsstand dabei. "Bei uns durfte man sogar feilschen." Spaß hat es nicht nur den Kindern und Lehrerinnen gemacht, sondern auch Reinhold Bürkner von der Sparkasse Würzburg: "Mit den Kindern kommt einfach Leben ins Haus. Die Kunden fragen schon immer ganz ungeduldig, wann es denn wieder soweit ist und der Basar beginnt."

Wie man unschwer erkennen kann, hat sich der Einsatz von Klein und Groß auch jetzt wieder gelohnt.