FC Bayern-Fanclub Gänheim hilft Leprakranken

Der FC Bayern-Fanclub Gänheim spendet 500 Euro für die Arbeit der DAHW: Florian Bauer, 2. Vorsitzender, DAHW-Geschäftsführer Burkard Kömm und die 1. Vorsitzende Alicia Hauck mit dem Scheck.

Der FC Bayern-Fanclub Gänheim spendet 500 Euro für die Arbeit der DAHW: Florian Bauer, 2. Vorsitzender, DAHW-Geschäftsführer Burkard Kömm und die 1. Vorsitzende Alicia Hauck mit dem Scheck.

500 Euro Jubiläumsspende für die DAHW


(Gänheim/ Würzburg, 6. April 2011) Dass die Menschen in Deutschland Freude am Sport im Allgemeinen und am Fußball im Besonderen haben, ist hierzulande hinreichend bekannt. Meistens begrenzt sich diese Begeisterung auf die einheimischen Fußball-Clubs. Ihre Begeisterung für den Bundesliga-Fußball und für ihren Verein hat die Mitglieder des FC Bayern-Fanclubs aus Gänheim nun dazu veranlasst, ihre Freude weiterzutragen. „Damit andere auch etwas zu lachen haben“, spendete der Fanclub jetzt 500 Euro, einen Teil des Erlöses aus den Feierlichkeiten zum 20jährigen Bestehen, an die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe.

Burkard Kömm, Geschäftsführer der DAHW und gebürtiger Gänheimer, dankte den FC Bayern-Fans für die großherzige Unterstützung: „Mit der Spende helfen wir Menschen in Äthiopien, die aufgrund einer Lepra-Erkrankung mit schweren Behinderungen leben müssen.“ Kömm schilderte den Fußballfreunden, dass Menschen mit Lepra auch heute noch mit vielen Vorurteilen zu kämpfen haben, vor allem wenn die Krankheit zu sichtbaren Behinderungen geführt hat. „Ausschluss aus der Gemeinschaft, Verlust der Familie, Verlust des Arbeitsplatzes drohen Betroffenen immer noch“, so der DAHW-Geschäftsführer, „Die Lepra lebt!“

Die DAHW wurde 1957 in Würzburg gegründet mit dem Ziel, dass Menschen, die von der Lepra betroffen sind, weltweit Zugang zu medizinischer Behandlung und Rehabilitation erhalten und ihre Menschenrechte gewahrt werden. Jedes Jahr erkranken weltweit rund 250.000 Menschen neu an Lepra, bis zu vier Millionen leben aufgrund von Lepra mit Behinderungen. Die DAHW finanziert ihre Arbeit zum größten Teil über Spenden und Erbschaften.