Grußworte von Kardinal Lehmann und Bischof Huber

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Gottesdienstvorschlag zum Welt-Lepra-Tag am 28. Januar


(Würzburg, 28. Dezember 2006) Zum Welt-Lepra-Tag am 28. Januar 2007 hat die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) einen Gottesdienstvorschlag herausgebracht. Die Bausteine aus Gebeten, Lesungstexten und meditativen Gedanken lassen sich sowohl in katholischen als auch evangelischen Gottesdiensten einsetzen.

Zentraler Bestandteil ist die Geschichte von den zehn Aussätzigen in Lukas 17, 11-19. Die bekannte Lepra-Ärztin und Nonne Dr. Ruth Pfau legt die wundersame Heilung der an Lepra erkrankten Männer durch Jesus aus.

Das 50-jährige Bestehen der weltweit größten Leprahilfsorganisation würdigen Karl Kardinal Lehmann, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, und Bischof Wolfgang Huber, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), in ihren Grußworten. "Ich freue mich, dass so viele Christen die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe ehrenamtlich und tatkräftig unterstützen“, betont Lehmann. Die Hinwendung zu den Armen und Ausgestoßenen sei von Jesus Christus vorgelebt worden und gehöre zur "Mitte seiner Sendung“.

Huber verweist auf den engen Zusammenhang von Jesu Hilfe für Kranke und seiner Glaubenspredigt: "In der biblischen Tradition sind die helfende Hand und das heilende Wort untrennbar verschränkt. Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V. (DAHW) weiß von Anfang an um diese Zusammengehörigkeit“, so der Ratsvorsitzende.

Die zwanzigseitige Broschüre enthält außerdem einen Aktionsvorschlag für kirchliche Gruppen, um engagierten Gemeindemitgliedern die Möglichkeit zu geben, sich aktiv für Leprakranke auf der ganzen Welt einzusetzen. Die "Bunte-Stifte-Mitmachaktion“ erinnert daran, dass man mit einem Stift feststellen kann, ob die Haut gefühllos ist – ein erster Hinweis auf Lepra.


Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe – das frühere Deutsche Aussätzigen-Hilfswerk - wurde am 18. Januar 1957 in Würzburg gegründet. Seit Gründung hat die Organisation über 2,1 Millionen neu entdeckten Leprakranken weltweit Zugang zu medizinischer Behandlung ermöglicht. Auch heute noch erkranken einige hunderttausend Menschen jedes Jahr an der Krankheit, die in vielen Regionen noch immer Ausgrenzung und Stigma zur Folge hat. Mit ihren Programmen hat die DAHW seit 1990 auch rund 3,1 Millionen Tuberkulosekranke erreicht. Die DAHW unterstützt derzeit über 300 Projekte in 34 Ländern.

Kontakt:
Renate Vacker
Tel: 0931/ 7948-132

Spendenkonto 9696
Sparkasse Mainfranken Würzburg
BLZ 790 500 00


Hier können Sie die Gottesdienstbroschüre bestellen