Partnerkaffee hilft fast 400 Menschen

Kinder mit Schwester in Morogoro - Tansania

DAHW bekam 9.000 Euro für Hilfsprojekt in Tansania


Mit jeder Tasse Kaffee bringen viele Menschen aus Mainfranken ein Stück Hoffnung nach Tansania – zumindest dann, wenn sich in der Tasse der Würzburger Partnerkaffee befindet. Mit Unterstützung durch den Partnerkaffee kann die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) fast 400 Bedürftigen eine ausreichende Ernährung ermöglichen.

(Würzburg, im Februar 2010). Allein 155 Waisenkinder leben in Morogoro im Südwesten von Tansania, der alten Leprakolonie in der Nähe des ebenfalls durch die DAHW unterstützten Hospitals Peramiho. Beide Hilfsprojekte kämpfen gegen die Krankheiten der Armut wie Lepra und TB.

Morogoro ist ein Ort der Hoffnung: Schwester Fromunda kümmert sich bereits seit Jahrzehnten rührend um die ihr anvertrauten Menschen. Angefangen hat die Missionsschwester mit der Betreuung von Leprakranken, noch bevor die medizinische Heilung möglich war.

Leprakranke in Morogoro
Heute leben noch mehr als 200 ehemalige Leprapatienten bei ihr – zumeist Menschen, die durch Lepra so stark behindert sind, dass sie ihr Leben kaum allein meistern können oder alte Menschen, die für körperliche Arbeit zu schwach sind. Auch, wenn sich die meisten der Patienten überwiegend selbst versorgen können, hilft Schwester Fromunda ihnen, wenn die Lebensmittel mal nicht reichen.

Aber um fast 200 Kinder und Jugendliche kümmert sich Schwester Fromunda genau so eifrig: Dank ihrer Fürsorge dürfen die Kinder eine Schule besuchen, anstatt mit harter Arbeit auf den Feldern ihre Familien versorgen zu müssen. Allein 155 davon sind Waisen, die zwar oftmals bei weitläufigen Verwandten unterkommen könnten, dort aber nur als billige Arbeitskräfte missbraucht würden.

Bild aus Morogoro
Neben dem Schulbesuch ist es wichtig, dass die Kinder ausreichend ernährt werden – mit drei Mahlzeiten am Tag sind sie stark genug, um nicht so schnell an Tuberkulose zu erkranken.

Mit den 9.000 Euro vom Würzburger Partnerkaffee ist die Versorgung mit Lebensmitteln in Morogoro für ein Jahr gesichert. Die ehemaligen Leprapatienten und Waisen von Schwester Fromunda dürfen so auf eine bessere Zukunft hoffen.


Über die Seite www.dahw.de erreichen Sie auch den YouTube-Channel der DAHW. Dort sind zwei Filmberichte der Moderatorin Shary Reeves (KiKa – „Wissen macht ah!“) über ihren Besuch bei DAHW-Projekten in Tansania zu sehen.

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