Wasser aus Tiefbrunnen für Bisidimo

Rotary-Club spendet Wasser aus Tiefbrunnen für Bisidimo

Ernst Hisch (Projektreferent DAHW), Hilmar Milde (RC WÜ-Residenz), Herbert Michel, Peter Eckert (beide RC WÜ), Gudrun von Wiedersperg (Präsidentin DAHW) und Thomas Oechsner (RC WÜ-Stein)

DAHW bekommt 28.400 Euro von Rotary-Clubs aus Würzburg


(Würzburg, im Mai 2010). Die drei Würzburger Rotary-Clubs (RC Würzburg, RC Würzburg-Residenz und RC Würzburg-Stein) spenden insgesamt 28.400 Euro für einen Tiefbrunnen im DAHW-Hilfsprojekt Bisidimo in Äthiopien.

Mit diesem Brunnen wird die Wasserversorgung der inzwischen rund 10.000 Einwohner von Bisidimo langfristig gesichert. Nach dem Stromgenerator ist dies bereits das zweite Projekt für die Versorgung von Bisidimo, das die Würzburger Rotarier finanzieren. Die Gesamtsumme 28.400 Euro setzt sich zusammen aus:

15.000.- vom Rotary Club Würzburg,
10.400.- vom Rotary Club Würzburg-Residenz, und
3.000.- vomRotary Club Würzburg- Stein,     

Alle Spenden wurden von den Mitgliedern der einzelnen Clubs aufgebracht – die Präsidentin der DAHW, Gudrun Freifrau von Wiedersperg, bedankte sich herzlich für diese Spende bei allen Würzburger Rotariern.

Mitglieder des RC Würzburg planen bereits einen Besuch in Bisidimo für das kommende Frühjahr. Nach der Zahnklinik und dem Stromgenerator ist der Brun-nen bereits das dritte große Projekt des Clubs und hat das Interesse vieler Mitglieder an Äthiopien geweckt, besonders an Bisidimo.

Es gibt bereits vier Tiefbrunnen (bis zu 80 Meter tief) in den Außenbereichen (wo die meisten der rund 10.000 Einwohner leben), jetzt benötigt das Krankenhaus einen eigenen Brunnen, weil die Qualität des Wassers aus diesen Brunnen deutlich besser ist als bei Wasser von der Oberfläche.

Die Situation der Trinkwasserversorgung ist bereits seit vielen Jahren angespannt, weil die ohnehin schon trockene Region im Westen Äthiopiens weiter austrocknet, gleichzeitig aber die Bevölkerungszahl von Bisidimo weiter steigt.

Die DAHW garantiert für die Nachhaltigkeit des Projekts: Gut ausgebildete Mitarbeiter (aus dem Berufsausbildungszentrum in Bisidimo) werden die Brunnentechnik warten und pflegen sowie den Brunnen selbst vor Versandung schützen. Darüber hinaus werden die Einwohner von Bisidimo künftig für einen schonenden Umgang mit Ressourcen sensibilisiert, besonders beim Thema Trinkwasser.

Kurzinfo Bisidimo:
1958 hat die DAHW als ihr erstes Projekt an den Ufern des Bisidimo-Rivers ein Lepra-Hospital aufgebaut. Weil viele Patienten sich nach ihrer Behandlung im Umfeld des Hospitals, das heute ein allgemeines Krankenhaus ist, angesiedelt haben, ist aus dem ersten Hilfsprojekt der DAHW inzwischen eine kleine Stadt geworden. Neben der medizinischen Versorgung unterstützt die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) in Bisidimo auch eine Schule sowie eine Ausbil-dungsstätte für technische Berufe.