Stimmen zu Ruth Pfau

v.l.n.r. Dr. Ruth Pfau und Rupert Neudeck

Rupert Neudeck, Gesine Schwan und Hermann Kober über die bemerkenswerte Ärztin und Ordensfrau


„Alles, was und wie sie es macht, ist ein ‚Unterlaufen’ der Schwierigkeiten. Sie ‚spielt’ mit ihren Mitarbeitern den ‚Sauerteig, von dem das Evangelium spricht’. Sie weiß um die Gefährdungen des ‚Projektes Pakistan’, weil sie das Land bis in die hintersten Winkel kennt, bis in das pakistanische Kaschmir hinein. Muslime verneigen sich tief vor dieser Frau, auch weil sie noch etwas kennt, was den Muslimen eine existenzielle Tatsache ist: den Glauben.“

Rupert Neudeck über Ruth Pfau in „Die Zeit“ vom 25. Februar 2010


 „Sie haben eine ungemein beeindruckende Lebensleistung vollbracht, die weiter anhält und die von Ihrer außergewöhnlichen Bereitschaft zeugt, sich auf schwierige Bedingungen einzulassen, um den Menschen zu helfen. Damit setzen Sie für viele ein zugleich mahnendes und ermutigendes Zeichen.“

Die ehemalige Präsidentin der Europa-Universität Viadrina und Trägerin des Dönhoff-Preises, Gesine Schwan, 2005 anlässlich der Verleihung des Dönhoff-Preises an Ruth Pfau.


 „Das absolute Gottvertrauen, aus dem es wohl erwächst, dieses kaum zu erschütternde Selbstvertrauen, eine geradezu greifbare Sensibilität gepaart mit einem Schuß Sturheit, wie sie selbst sagt, und Standvermögen, Akribie und Großzügigkeit, die Faszination für das Wagnis und die Gabe des Managements, all diese Eigenschaften treffen die Person und Persönlichkeit Ruth Pfau, die ihr Leben als Ärztin und Ordensfrau den Aussätzigen verschrieben und eines der größten landesweiten Bekämpfungsprogramme aufgebaut hat, in Pakistan, doch nur halb. Dr. Ruth Pfau hat mehr erlebt, mehr erlitten, mehr geschaffen, als in diesen letztlich doch dürren Worten auszudrücken ist.“

Hermann Kober (1924-1998), DAHW-Mitbegründer und zuletzt Präsident des Hilfswerks 1997 in seinem Buch „Meilensteine“.


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