Welt-Lepra-Tag

Zu Gandhis fünftem Todestag rief der französische Jurist und "Apostel der Leprakranken“ Raoul Follereau 1954 den ersten Welt-Lepra-Tag aus: zu Ehren von Gandhi immer am letzten Sonntag im Januar.


DAHW-Präsidentin Gudrun Freifrau von Wiedersperg

Seit 60 Jahren für die Menschen da

DAHW setzt Meilensteine in der Lepraarbeit

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Neue Hoffnung für alte Krankheit

Leprazahlen sinken nicht - DAHW erforscht Prophylaxe (Würzburg, 29. Januar 2017). Trotz aller Bemühungen gegen Lepra wird jährlich bei mehr als 220.000 Menschen weltweit eine Neuerkrankung festgestellt. Das könnte sich bald ändern: Die DAHW und ihre Partner in der Lepra-Forschungs-Initiative (LRI) erforschen gerade eine Prophylaxe, die viele Menschen vor einer Ansteckung bewahren kann.

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Lepra: Zahlen, Daten, Fakten 2017

Im Jahr 2015 (neuere Zahlen sind derzeit noch nicht verfügbar) sind mehr als 220.000 Menschen neu an Lepra erkrankt. Zwar weist die Statistik der Welt-Gesundheitsorganisation WHO lediglich 210.758 Neuerkrankungen aus (Vorjahr: 213.899), allerdings haben einige Länder keine oder fehlerhafte Daten geliefert. Experten der ILEP (Internationale Vereinigung der Lepra-Hilfswerke) schätzen die realistischen Zahlen daher zwischen 220.000 und 250.000.

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Lepra und Vorurteile

In 60 Jahren musste die DAHW oft mit Vorurteilen gegenüber Lepra kämpfen, die durch alte Geschichten oder schlecht recherchierte Darstellungen in Filmen und anderen Medien transportiert wurden: Lepra sei eine Strafe Gottes, eine kurze Berührung reiche aus für die Ansteckung, Lepra sei nicht heilbar oder die erkrankten Menschen würden "verfaulen".

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Erfolgsgeschichte: DAHW und Lepra

Am 18. Januar 1957 gegründet, unterstützt die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe aktuell 151 Hilfsprojekte und Programme in 20 Ländern mit 12.154.000 Euro.

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Lepra und Behinderung

Kaum eine Krankheit ist so mit Vorurteilen und Stigmatisierung behaftet wie Lepra, bis heute werden die Betroffenen oftmals ausgestoßen. Obwohl die Krankheit seit vielen Jahren heilbar ist, scheuen sich sogar heute noch viele Menschen, ehemaligen Leprapatienten die Hand zu geben oder nur in deren Nähe zu sein.

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Drei Jahre für die Ewigkeit - Forschung ist die große Hoffnung der Lepra-Arbeit

Lepra wird durch Tröpfcheninfektion übertragen, so wie auch eine Grippe. Das glauben zumindest Experten, die sich mit der ältesten beschriebenen Krankheit der Welt beschäftigen. Kaum ein kommerzielles Unternehmen investiert Geld in die Forschung, denn Lepra ist eine Krankheit der Armut, und die 220.000 Menschen, die immer noch jährlich an Lepra erkranken, können sich teure Medikamente nicht leisten. Doch es gibt Hoffnung: Gemeinsam mit internationalen Partnern erforscht die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe in Tansania eine mögliche Prophylaxe, die eine Ansteckung verhindern könnte.

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