Welt-Lepra-Tag
Zu Gandhis fünftem Todestag rief der französische Jurist und "Apostel der Leprakranken“ Raoul Follereau 1954 den ersten Welt-Lepra-Tag aus: zu Ehren von Gandhi immer am letzten Sonntag im Januar.
Drei Buchstaben bedeuten Leben
Mehr als 15 Millionen Lepra-Patienten wurden mit Unterstützung der DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe und ihrer Partner in der Internationalen Vereinigung der Lepra-Hilfswerke (ILEP) in den vergangenen 30 Jahren geheilt.
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Aufruf zum Welt-Lepra-Tag am 29. Januar 2012
Seit 30 Jahren ist Lepra heilbar. Mehr als 15 Millionen Menschen konnten seither geheilt werden von dieser Krankheit, die Jahrtausende lang als "Geißel der Menschheit" galt und die Betroffenen stigmatisiert hat.
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Der Welt-Lepra-Tag - zu Ehren von Mahatma Gandhi
Am 30. Januar 1948 wurde Mahatma Gandhi ermordet. Dieser große Mann hat nicht nur die englische Besatzung Indiens überwunden, sondern auch die "Unberührbarkeit" von Lepra-Kranken: "Fürsorge für Lepra-Kranke schafft nicht nur mit medizinischen Mitteln Linderung. Sie verwandelt frustrierenden Alltag in erfülltes Dasein, persönlichen Ergeiz in selbstlosen Dienst."
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Lepra - die unbekannte Krankheit
Lepra wird durch das Mycobacterium leprae übertragen, der Erreger befällt Haut und Nervensystem. Als direkte Folge werden vor allem Hände und Füße gefühllos und es treten Lähmungserscheinungen auf. An diesen tauben Gliedmaßen verletzen sich Patienten, ohne es zu merken. Daraus entstehen chronische Entzündungen, die zu den für Lepra typischen Behinderungen führen.
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"Ich wollte nicht, dass mich jemand sieht!"
In Indien leiden geheilte Lepra-Patienten noch immer unter Deformationen und Behinderungen.
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DAHW - Zahlen, Daten, Fakten
Am 18. Januar 1957 als Deutsches Aussätzigen-Hilfswerk (daher das Kürzel DAHW) gegründet, wird die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe in diesem Jahr 215 Hilfsprojekte in 23 Ländern mit 10.077.230 Euro finanzieren.
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