Welt-Lepra-Tag
Zu Gandhis fünftem Todestag rief der französische Jurist und "Apostel der Leprakranken“ Raoul Follereau 1954 den ersten Welt-Lepra-Tag aus: zu Ehren von Gandhi immer am letzten Sonntag im Januar.
Leeroy lacht wieder
Fast 15 Jahre lang herrschte Bürgerkrieg in Liberia. Jetzt, knapp acht Jahre später, steigen die Patientenzahlen bei Lepra dramatisch an. Zwei Gründe nennen Experten für diese Verzögerung: Erstens die langen Inkubationszeiten bis zu 20 Jahren und zweitens war eine Lepra-Kontrolle während des Krieges nicht möglich. Viele Menschen haben sich in dieser Zeit infiziert und wissen es bis heute nicht. Die hohe Anzahl von Kindern - jeder dritte neu diagnostizierte Patient ist jünger als 14 Jahre - ist ein deutlicher Beleg dafür.
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Interview mit einer Leprapatientin in Deutschland
Evelyne L. ist 32 Jahre alt, vor einem Jahr wurde bei ihr Lepra diagnostiziert. Die junge Brasilianerin hatte sich gerade in Deutschland eine Existenz aufgebaut, die Sprachschule erfolgreich absolviert und war dabei, einen guten Job zu bekommen. Die Diagnose traf sie wie aus heiterem Himmel. Heute blickt sie mit Zuversicht in die Zukunft, denn im Mai wird sie geheilt sein. Über die Krankheit, ihre Gefühle und ihren Mut spricht sie mit DAHW-Redakteurin Sabine Ludwig.
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Lepra - Informationen und Hintergründe
Lepra ist die älteste beschriebene Krankheit der Welt und wird durch das Mycobacterium leprae übertragen. Der Erreger befällt Haut und Nervensystem, erste Anzeichen sind Hautflecken, die langsam gefühllos werden.
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DAHW - Informationen und Hintergründe
Mehr als 55 Jahre unterstützt die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe Projekte zur Gesundheitsversorgung in Entwicklungsländern.
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Aufruf zum Welt-Lepra-Tag am 27. Januar 2013
DAHW-Präsidentin Gudrun Freifrau von Wiedersperg mahnt: Die Menschen nicht allein lassen - Diskriminierung der Lepra-Patienten endlich beenden
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